poejufertigWie ihr, als treue Leser dieser Seite natürlich längst wisst, hat Grauko die Literatur am Judenburger Hauptplatz Wurzeln schlagen lassen. Seit bald einer Woche steht nun dort der poeTree. Und er trägt schon Früchte. Was Grauko mit seinen poeTrüffeln genau vor hat, könnt ihr am Mittwoch ab 20.00 in der Brücke beim nächsten Improabend mit dem TiS erleben.
Heute wollen wir als kleinen Appetithappen erst einmal das Geheimnis rund um seine Entstehung lüften und veröffentlichen an dieser Stelle einen Beitrag unserer Gastautorin Petra Oberbauer-Tucker:

Wie der Poe-Tree nach Judenburg gekommen ist.
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rebloggt von poeTree:

Wer sich nicht in den Regen hinausgewagt hat, ist selbst schuld. An den Blog-Statistiken erkenne ich, dass wir heute virtuell mehr Besucher hatten als im Zelt – zugegeben, kalt war´s, aber Kuno Kosmos hat uns allen eingeheizt. Wir danken den ZuhörerInnen fürs Kommen, ihr wart trotz Kälte und Feuchtigkeit ein großartiges Publikum!

Die Texte kann man am poeTree pflücken - oder…

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fragezeichenrahmenPetra Oberbauer wurde vor einigen Jahren an einem 24. Dezember in einem Text von Peter Heissenberger geboren, in dem sie unter anderem zur Autorin einer gefälschten Eintragung in die Stadtchronik ihrer Heimatgemeinde „St. Jakob an der Klause“ gemacht wurde.
Kurz vor Ende jener Geschichte heiratete Petra noch schnell den amerikanischen Reiseschriftsteller Steve Tucker, kam so zu ihrem Doppelnamen und begann in einem nie ausformulierten Sequel ihren Lebensunterhalt weiterhin mit nachträglichen Überarbeitungen von alten Chroniken zu bestreiten. Zunächst mit der „wahren Ge-schichte vom Klausenbärenhimpeln“, mit der sie überra-schend in Kuno Kosmos‘ Romanmanuskript „Spamstory“ auftauchte, dann mit „Wie Jaguariaiva zu seinem Namen gekommen ist“, dem sie nun, als international längst an-erkannte Expertin eben „Wie der Poe-Tree nach Juden-burg gekommen ist.“ folgen ließ.

Nach der erfolgreichen Eröffnung vom Mittwoch (siehe weiter unten) werden am morgigen 11. Mai nun Isolde Bermann, Margarita Kinstner, Ute Schlerath, Veronika Unger, Kuno Kosmos und Peter Heissenberger in Vertretung von Grauko den 3. literarischen Maibaum für eine Lesung besuchen.
poejufertig
Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr vor dem poeTree und findet bei Schlechtwetter im weißen Pavillon statt, der nur wenige Meter entfernt steht.
Zudem werden die Grazer Graukos zehn poeTrüffel vom Baum der literarischen Erkenntnis pflücken und zum Improabend mit dem Tis am 15.Mai (um 20 Uhr in der Brücke) mit in die Landeshauptstadt nehmen. Mehr dazu in den nächsten Tagen oder natürlich am besten vor Ort, morgen in Judenburg oder am Mittwoch in Graz.

rebloggt von poeTree:

Fazit: Der Hauptplatz ist laut (die Baustelle Hauptplatz Nord ist abgeschlossen, jetzt fangen sie in der Mitte an). Die Texte der Schüler und Schülerinnen sind nicht nur sehr bunt sondern wirklich sehr gut. Die Schülerinnen und Schüler kichern viel (die beste Schule für Autor und Autorin - wenn man es vor diesem Publikum schafft, schafft man es überall! :-)). Aufgrund des Lärms übersiedelten wir ins Muttertagszelt.

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die heutige Eröffnung des GRAUKO poeTrees in Judenburg. Die GRAUKO Lesung vor dem poeTree ist am 11.5. um 11:00!!!!

Bei der zweiten Auflage der Grazer Lesebühne wird Kuno Kosmos am morgigen 2.Mai um 19.30 im Jugendzentrum Explosiv, Bahnhofgürtel 55a, als Special Guest auftreten.
Kuno Kosmos am 3.4.

Außerdem werden zu sehen und hören sein: Christine Teichmann, Mario Tomic, H.C. Roth, Simon Cazzanelli, Mieze Medusa als zweiter Special Guest und die Gewinner des Schreibwettbewerbs der Zeitschrift “Grazer”.

rebloggt von Margarita Kinstner:

Die ersten Texte und Zeichnungen des BRG Judenburg für den poeTree. Noch sind die Einsendungen nicht freigeschaltet, aber man kann auf dem poeTree-Blog schon mal schauen, wie das Ganze im Netz aussehen wird!

Der GRAUKO poeTree 2013

18. April 2013

Am 8. Mai startet der GRAUKO-POETREE in Judenburg am Hauptplatz Nord. Schüler und Schülerinnen des BRG Judenburg eröffnen um 10:00 mit selbst verfassten Texten

Am 11. Mai findet vor dem Baum eine GRAUKO-Lesung statt – Beginn: Voraussichtlich 11:00.

Wenn auch Sie Texte einsenden möchte, die auf dem Originalbaum hängen sollen, dann senden Sie ein Mail an: rentsnik@yahoo.de

Die Texte kann man ab Mitte Mai hier lesen und pflücken:

http://poetree2013.wordpress.com/

 

 

Was bedeutet Heimat? Wie sehr werden wir von unseren Wurzeln beeinflusst? Wie wirken sich Landschaft und Sprache auf die Menschen einer Gegend aus – und beeinflusst das eine das andere? Diesen Themen stellt sich Margarita Kinstner in den 3 Monaten ihrer Zeit als Artist in Residence in Judenburg. Das Aichfeld ist für sie Konfrontation mit der frühen Kindheit. Die Sprache hier jene, die sie zuerst wahrgenommen hat. “Da bricht vieles auf. Viel Einbildung und viel Realität”. Mit den Erinnerungen ist es wie mit den Geschichten. Bei beiden weiß man nie, wo die Wahrheit endet und die Legende beginnt. In ihrem Romanprojekt mit dem Arbeitstitel “Die Schmetterlingsfängerin” verarbeitet sie Erlebtes, Erzähltes und Erfundenes. Das Schreiben ist für sie wie das Spiel mit einem Kaleidoskop. „Du drehst daran  – die Realität zerfällt in bunte Splitter. Du drehst weiter. Etwas Neues entsteht. Die Glasstücke sind dieselben, die Figur ist eine gänzlich andere.“

Fohnsdorf, Judenburg. Wien, Kanada, Schweiz, Graz. Das sind die Schauplätze. Margarita Kinstner nähert sich in ihrem Roman vor allem den Frauen der Familie: Katharina, Rosa, Magda und Katja.

Immigration, Krieg, Emigration. Bleiben. Familiengründung, Hausbau. Waschmaschinen, Einbauküchen, Nivea-Creme. Luftpost, Kartenspiel, Kleiderkartons. Kohle, Motorräder. Unfälle. Kommunen, Demonstrationen, Verhaftungen. Scheidungen, Umzüge, Patchwork. Zerrissenheit. Begegnungen, Trennungen, Neuanfänge. Abschiede. Heimat und Heimatlosigkeit.  Eine Familie – (fast) wie jede andere in Österreich. Auf dem Blog der Autorin kann man ihre Recherchearbeit sowie ihre Begegnung mit Judenburg und dem Aichfeld verfolgen.

http://rentsnik.wordpress.com/

Um Literatur auch im öffentlichen Raum sichtbar  zu machen, betreut die Autorin einen Monat lang den “GRAUKO poeTree” am Hauptplatz Nord. Ein Literaturbaum zum Pflücken und Bestücken, der einen Monat lang nicht nur JudenburgerInnen einladen soll, Texte auf den Baum zu hängen und zu pflücken. Literaturbegeisterte können auch virtuell Texte hochladen, die dann auf den Baum gehängt werden. Texte vom Baum wiederum können am Blog nachgelesen werden. Einsendungen an: rentsnik@yahoo.de oder über das Kontaktformular auf der Website der Autorin.

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rebloggt von Margarita Kinstner:

Mit Thomas Wollinger kam auch der Fotoapparat in Judenburg an. Danke für die Bilder!

rebloggt von Margarita Kinstner:

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Das Grazer Autorinnen und Autoren Kollektiv – kurz GRAUKO - reiste heute mit 2 Autos (Graukomobilen) an und hielt um ca 16:00 vor dem Loft. Es folgte eine Besichtigungstour (Judenburg wird demnächst wohl 5 Bewerbungen erhalten), die Baumbenennung sowie das Entwerfen mehrerer Logos. Danach holten wir den aus Wien angereisten Autor vom Bahnhof ab. Und machten uns auf den Weg, um einen Baum zu suchen.

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Ja, liebe Freunde, wenn ihr euren Kopf auf folgendem Foto nicht wiederfindet, dann habt ihr mit großer Wahrscheinlichkeit einen weiteren tollen Abend mit Grauko und dem TiS versäumt.
impro_crowdNie werdet ihr demnach erfahren, ob der Erstbesteiger des roten Matterhorns mit einem englischen PKW einen dicken Brummer überfahren hat, warum manche Mütter nur ungern mit den Ohren ihrer Töchter telefonieren, die sich partout weder den eigenen noch den Namen ihres Gemahls merken können, oder wie sich ein tollkühner Hirsch im letzten Moment noch vor dem tödlichen Schuss des Jägers gerettet hat. Das alles war Impro. Es war genial und es kommt nicht wieder.
Aber wir kommen wieder und noch genialer!
Kuno Kosmos am 3.4.
Am 15.5. gibt es die nächste Chance, endlich einmal Schauspieler mit Eiern bewerfen zu dürfen, diesmal zu Bildern (c) by Grauko und mit einem Kuno Kosmos, der nicht mehr sitzen wird.

Wir sehen und dort, oder unter unserem Maibaum, aber mehr dazu in ein paar Tagen.

Liebe Freunde, sehr verehrtes Publikum!
Seit vergangenem Samstag zeigt sich das Kollektiv perfekt auf Ostern vorbereitet.

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Was es mit dieser Aktion im Speziellen auf sich hat und warum in diesem Bild gerade ein blaues Ei über den Tisch fliegt, das könnt ihr alle bei unserem nächsten Auftritt, am 3.April um 20 Uhr in der Brücke bei der zweiten Auflage von “Malen-Schreiben-Spielen” mit dem TiS erfahren.

Am 15.03.2011, also genau 2055 Jahre nach Cäsars Ermordung, erfolgte der Stapellauf der Slam-Fregatte „Kombüse“. Ihr Erbauer und Navigator Simon Cazzanelli hat sie nun schon zwei Jahre lang heil durch alle Stürme und Untiefen gebracht, ein Jubiläum, das entsprechend gefeiert werden musste, no na net mit einem Slam, für den er mit dem Cafe Postgarage einen wunderbaren Anlegeplatz aufgetrieben hatte. Bei vollem Haus hatten die fünf angetretenen PoetInnen gleich zwei Vorrunden zu absolvieren, und vor jeder Darbietung wurde mit Simon und einem ex zu trinkenden Gläschen Grappa angestoßen, machte drei Grappas für jeden der beiden Finalisten und zwölf für den Slam-Master, dem offenbar die Rolle des literarischen Opferlammes zu gering erschienen war.

Die Stimmung steigerte sich von Text zu Text. In die letzten Verbalskulpturen mischten sich zunehmend die Zurufe eines weiblichen Fans mit russischem Akzent, die dank der Schlagfertigkeit von HC Roth bald als „Dame an der Bar“ Eingang in die Performances fand. Nach zehn Texten, deren Spontantitel von „Wolke 7“ bis „Tod oder Venedig“ reichten, wurden die Finalisten ausgeklatscht: Wie schon das letzte Mal standen einander Mario Tomic und Titelverteidiger Kuno Kosmos gegenüber. Nun ist Mario Titelverteidiger, trotz Bekenntnis zum Fleischgenuss im Finaltext stolzer Besitzer eines Gemüsekorbes, Träger des Titels „Jesus Griest Superstar“ und Opferlamm für die Dame an der Bar, die keinen Zweifel an ihren Wünschen an den Sieger offen ließ.

Danke, Simon, für diesen rauschenden Event!

Mit einem gewohnt unterhaltsamen Abend haben Grauko und das Theater im Stockwerk die Premiere ihres neuen Formats “Malen – Schreiben – Spielen” gefeiert.
Die AutorInnen Peter Brueckehatten sich im Vorfeld der Veranstaltung von Bildern der Malerin Evi Vrecer zu Texten inspirieren lassen. Diese Texte wurden dann vom TiS als Input ihrer Improshow verwendet, wobei die AutorInnen den SchauspielerInnen so manches Kreuz zu tragen gaben, Stockwerker was das Publikum das eine ums andere Mal zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat.

Wer diesen Abend versäumt hat (und auch alle, die von der Premiere begeistert waren) können sich freuen: Bereits am 3.4. wird es M-S-S ein zweites Mal geben. Wieder in der “Brücke”, um 20 Uhr und wieder mit Bildern von Evi Vrecer. Zwei weitere Termine, dann mit Bildern von Isolde Bermann, bzw. Maria Edelsbrunner, sind im 4 Wochenrhythmus geplant.

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