das Konzept – Zusammenfassung für alle

(veröffentlicht im Schreibraum, unserem geschützten Blog am 18.2. von Peter)

Jeder, der voll mitarbeiten will, schreibt zunächst einen eigenen Text, in dem er seinen Protagonisten eine Woche durchleben lässt. Dieser Text dient vor allem dazu, den Protagonisten kennen zu lernen.

Für jeden Tag geben wir einige Ereignisse vor, auf die jeder mehr oder weniger genau eingehen kann, als roter Faden sozusagen, damit klar ist, dass auch alle die selbe Woche durchleben. Da wir uns für das Grazer Literaturstipendium bewerben wollen, sollte der Ort der Handlung auch Graz sein.

Am Ende dieser Woche treffen alle Protagonisten an einem vorbestimmten Ort zusammen. Bis zu diesem Moment wissen die Autoren nicht, was die anderen geschrieben haben. (d.h. Wäre toll, wenn jemand die Texte Korrektur liest, die wir zur Förderung einreichen, der dann nicht am großen Ding mitschreibt).

Wir sind also alle sehr gespannt, wer dort eintreffen wird. Diese gesammelten Texte sind der erste Teil unseres Projekts. Wobei noch die Frage zu klären sein wird, wie wir das genau machen werden. Kapitel 1: erster Text, Kapitel 2: zweiter Text … wäre wohl ein bisschen fad. Ein Vorschlag wäre, die vorgegebenen Ereignisse in den Mittelpunkt zu stellen und zu zeigen, wie sie aus den verschiedenen Blickwinkeln gesehen wurden. Ohne dabei die jeweilige Entwicklung der Protagonisten außer Acht zu lassen. – Aber das ist mehr eine Formatierungsfrage und erst nach Abschluss der eigentlichen Schreibarbeit relevant.

Da wir unser Projekt ja für ein Literaturstipendium einreichen wollen, wäre ein Konzept a la: da kommen irgendwelche Charaktere irgendwo zusammen und machen dann irgendwas, der Jury sicher zu wage. Es sollte schon klar sein, dass wir damit auch etwas erreichen bzw. aussagen wollen

Unser Vorschlag wäre, heuer, im Jahr 2012, den prognostizierten Weltuntergang zu thematisieren. Genauer gesagt: Unsere Charaktere treffen sich am Abend des 20.12. an einem bestimmten Ort und verbringen zusammen jene Zeit bis klar ist, dass die Welt nicht untergegangen ist / oder eben doch.

Unter diesen Umständen liegt es natürlich nahe, dass sich die einzelnen Charaktere in der Woche unserer Vorgeschichten jeder auf seine Weise mit dem drohenden Untergangsszenario auseinander setzen sollte.

Und damit auch diejenigen von uns mitarbeiten können, die nicht nach Murter mitfahren, hätten wir für den zweiten Teil folgenden Vorschlag: Die Daheimbleiber (Kuno, Margarita, Maria …) entwerfen einen Ablauf für die Zeit, die unsere Charaktere gemeinsam durchleben. Was wird global passieren? Was in Graz? Was an dem Ort, an dem sich unsere Protagonisten befinden. Werden dort irgendwelche Personen auftauchen? Etc. Natürlich sollten die anderen im Vorfeld nichts darüber erfahren. Dieser Text muss also bis Ende Juni fertig sein.

So würden wir uns in Murter viel Zeit und Arbeit ersparen, da wir uns nicht alles erst vor Ort ausdenken müssen, sondern auf einen vorgegebenen Rahmen reagieren können.

In Murter selbst stellen wir uns dann gegenseitig unsere Charaktere vor und beginnen den gemeinsamen Text zu schreiben. Als Szenario könnte ich mir gut eine der vielen geplanten Weltuntergangspartys vorstellen. Zum Beispiel eine, die sich um einen Guru geformt hat, den dann Ute mit weisen Sprüchen versorgen könnte. Damit wäre auch ihr besonderes Talent bestens eingebaut.

Natürlich sollte uns klar sein, dass wir in Murter nie fertig werden können, denn schließlich wollen wir uns dort auch keinem übertriebenen Stress aussetzen und neben dem gemeinsamen Schreiben auch noch Urlaub machen. Aber es wird uns dort hoffentlich gelingen, eine gemeinsame Arbeitsbasis zu finden, so dass wir im weiteren mit Schreibraum und Graukotreffen und Stillfried binnen Jahresfrist zu einem runden Ende kommen können.

So viel zum zweiten Entwurf. Was haltet ihr davon?

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Veröffentlicht von

GRAUKO

Grazer Autorinnen und Autoren Kollektiv

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