EINLADUNG zu

„Franz Ferdinands Princip – Synthese zweier Feindbilder“
Ein multimediales Ereignis in Graz am 13.1.2015 zu Silvester 2014/15 nach dem Julianischen Kalender:
Das Eröffnungsereignis findet am 13.1.2015 in Graz um 18 Uhr im Garnisonsmuseum am Schlossberg statt.
Die Ausstellung mit den Artefakten ist vom 14.1. bis 16.1.2015 von 16-19 Uhr geöffnet.

Liebe GRAUKO-Freunde und Freundinnen!

Im August/ September fuhr ich (Margarita Kinstner) gemeinsam mit KünstlerInnen anderer Sparten nach Banja Luka (Bosnien, Republika Srpska), um im Gedenkjahr 2014 an einem Dialog zwischen Österreich und Bosnien teilzunehmen. Als Autorin habe ich meine Empfindungen und Erlebnisse dieser Tage in einem eigenen >>BLOG festgehalten. In Banja Luka entstand schließlich auch mein neues Romanprojekt, das sich unter anderem mit den Auswirkungen einer unterschiedlichen Geschichtsschreibung auseinandersetzen wird.

Das grenzüberschreitende künstlerische Friedensprojekt zum letztmöglichen Ausklang des Gedenkjahres 1914/2014 bringt unter der Leitung von Igor Friedrich Petković prozesshafte Positionen serbischer, bosnisch-herzegowinischer und österreichischer Künstler und Wissenschaftler zusammen und zeigt mögliche kulturelle Synthesen und kritische Zugänge zu Völkerverständigung, Geschichtsbewältigung und Frieden in einer zeitgenössischen, durch aktuelle Attentate und immerwährende Kriege gebeutelten globalisierten Welt.

Unter dem Leitspruch „Conspiracy Praxis“ wird auf den Prozessen und Ergebnissen aus dem Kunst und Wissenschaft Symposium „ART GUERILLA CAMP“ in Banja Luka (BiH) aufgebaut und eine abendfüllende Veranstaltung mit Performances, musikalischen Aufführungen, wissenschaftlichen Beiträgen und der multimedialen Ausstellung mit Buchvorstellung in Graz präsentiert.

Hier vermengen sich mythologische Bilderwelten aus dem Volksglauben um den ZLATOROG mit dem volksrevolutionären Gedankengut von „Mlada Bosna / Junges Bosnien“, waidmännische Sichtweisen eröffnen scheinbar universelle Weisheiten, militärische Ansätze der in Graz stationierten „2er Bosniaken“ treffen einen LGBT Diskurs, postkoloniale Kritik auf feministische Lösungsvorschläge, radikale künstlerische Guerilla Taktik auf fundierte wissenschaftliche Analyse.

Das Wortspiel „Franz Ferdinands Princip“ aufgreifend ist die Kausalkette „SCHUSS als männliches Prinzip der JAGD, des ATTENTATS und des KRIEGS“ eine Bruchlinie, von der aus alternative Kontinuitäten als Synthesen zu einem gemeinsamen Verständnis von Geschichte und Gegenwart gesucht werden.

So führt der Abend stilecht mit Walzerklängen und einem Silvesterschuss in ein neues Jahr des Prinzips.

einladung

Alle Beteiligten:

Multimediale Artefakte und Performatives:
Verena Auersperg-Rotterdam | Boris Kadin | Margarita Kinstner | Ada Kobusiewicz | Nina Komel | Igor Kuruzovic | Michael Maier | Josip Mickovic | Johannes Möseneder | Mila Panic | Igor Friedrich Petkovic | Michael Punz | Saša Rakic | Vahida Ramujkic | Stefan Schmid | Selma Selman | Saša Tatic | Nikola Kekerovic

Musikalische Aufführung:
Boris Mihaljcic, Die UrMognStuamBuam

wissenschaftliche Beiträge:
Prof. Dr. Dragan Prole, Prof. Dr. Zlatiborka Popov-Momcilovic, Werner Mandlberger, Mag. Christine Punz

Buchpvorstellung:
„Das Franz Ferdinand Prinzip – Wie der Erste Weltkrieg wirklich begann“ von Anita Hohenberg, Igor F. Petkovic, Thomas Jorda, Michael Prock, Norbert Winding und Lois Lammerhuber.

Das Projekt wird möglich durch die Unterstützung von „Gedenkjahr 2014“ Land Steiermark – Abteilung Kultur, Europa, Außenbeziehungen, Stadt Graz Kulturamt, GrazMuseum

prinzip.itsch.org

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