Lesewanderung 2012: 30. September im Skulpturenpark

Der Herbst beginnt und im ganzen Land werden die Badehosen ein- und die Wanderschuhe ausgepackt. Gerade rechtzeitig für Graukos traditionelle Lesewanderung. Bereits zum achten Mal machen wir uns gemeinsam mit unserem Publikum auf den Weg. Abmarsch ist beim Eingang zum Skulpturenpark in Unterpremstätten (bei der Einfahrt zum Schwarzl FZZ) am Sonntag 30.9. um 14.00. (Treffpunkt daher bitte eine Viertelstunde davor!)
Das Kollektiv unterwegs
Wie gewohnt werden alle teilnehmenden AutorInnen während der Wanderung je einen Text lesen, der diesmal speziell für eine der Skulpturen geschrieben wurde, und auch vor dieser gelesen wird. Zur traditionellen gemeinsamen Abschlusslesung mit Musikbegleitung treffen wir gegen 16.00 im Bergcafe des Skulpturenparks ein. Freuen sie sich auf Texte von Maria Edelsbrunner, Isolde Bermann, Alex Kumer, Veronika Unger, Ute Schlerath, Margaria Kinstner, Thomas Wollinger, Kuno Kosmos und Peter Heissenberger. Sowie auf eine schöne gemeinsame Wanderung mit ausreichend Gelegenheit um über die einzelnen Texte zu diskutieren.

Ein literarischer Cocktail steht gut gekühlt in den Buchhandlungen!

Soeben ist die Bargeschichten Anthologie „Spirits“ des deutschen Stories&Friends Verlag erschienen.

Bild26 Kurzgeschichten erzählen von Bars, ihren Besuchern, ihren Drinks und dem Spirit, der all dem innewohnt. Mit dabei ist auch Grauko, in Person von Peter Heissenberger und seiner Erzählung „Der Schlattentrottel“, eine Reise in die Hinterwelt und die Vergangenheit über deren Rückkehr … aber das soll der Leser besser selbst herausfinden.

Spitits, ein literarischer Cocktail – mehr auf www.stories-and-friends.com

Kuno Kosmos gewinnt den Kombüsen-Slam vor der Herz-Jesu Kirche

Er war noch nie in der Kombüse und erhielt trotzdem den köstlichen Kombüsen-Schinken. Kosmisch! Da mussten schon einige Zufälle mitspielen.

Erstens: Wegen Nachtlärms war die Kombüse geschlossen und der schinkenbringende Kombüsen-Slam auf die Stufen der Herz-Jesu-Kirche verlegt worden. Zweitens: KK, zufällig auf dem Mailverteiler der Kombüse, überwand seine Selbstzweifel und trat bei diesem Slam an. Drittens: Sein einleitender Sager: „Ich habe heute Nachmittag in meinen Werken nach kirchenkompatiblen Texten gesucht“ fand unerwartet humoristische Anerkennung. Viertens: sein anfänglich vorgesehener Text über Scheiße war und blieb Shit und in der Schublade. Stattdessen erbrachte ein Potpourri aus „Glauben und Panzer“, „Radikal sein“ und „Oh Lord, du bist tot“ den nötigen Applaus der rund 180 Zuseher. Der dritte Text bezog sich nicht auf Gott, sondern war ein Nachruf auf Jon Lord (wer ihn nicht kennt, ist selber schuld), welcher am Vortag verstorben war. Das Gedicht war erst eine halbe Stunde vor dem Slam fertig geworden. Fünftens: KK überlebte die „Todesgruppe“: während die anderen Finalisten aus Duellen aufstiegen, war er in die einzige Dreiergruppe gelost worden, die neben einem Routinier auch den Sieger des letzten Slams enthielt. Weil in vier Applaus-Stechen noch immer keine Entscheidung gefallen war, durften alle drei ins Finale. Das war ja schon mal was: nicht Letzter zu werden hatte nämlich das bescheidene Ziel gelautet!

Aber die Glückssträhne sollte noch weitergehen. Sechstens: KK hatte den „Hingabe-Song“ als zweiten Text mitgenommen, der kaum einmal drei Minuten umfasste, aber als direkte Antwort auf den Finaltext von Mike Strong passte. Die Eröffnung mit „Mike hat ein Problem, ich hab die Lösung“ ließ die Zuhörer rechtzeitig aufhorchen. Auf dem Kirchplatz war es inzwischen so dunkel geworden, dass der Text kaum mehr lesbar war. KK nahm – siebtens – daher seine Brille ab, sah den Text deutlicher und dafür die Gesichter der Zuhörer ver­schwommen. Das brachte die nötige Konzentration, speziell bei dem unerwarteten Zwischen­applaus. Der Rest ist schnell erzählt: KK gewann den Slam, isst seither täglich 10g Sieger­schinken und hat inzwischen schon einen neuen Slam-Text verfasst: „Piratenzeit“.
Nachsatz: vielen Dank an Simon Cazzanelli & sein Team für die tolle Kulisse!

 

 

 

Doppelsieg für Grauko beim Judendorf-Strassengler Literaturpreis 2012!

„Lesen & Lachen“ war das Motto des diesjährigen Literaturfestivals in Judendorf-Strassengel. Beim, in diesem Zusammenhang ausgeschriebenen, Literaturpreis konnte dieses Motto für Grauko leicht bestätigt werden, lächelten mit den ersten beiden Preisträgern in Namen von Peter Heissenberger und Karl Hofbauer doch gleich zwei Mitglieder unseres Kollektivs vom Podest.

Peter Heissenberger konnte die von Tonis Freilandeier gestifteten Zusatzgaben in Form von Eiern, Schafsmilchjoghurt und Eiaufstrich, direkt nach der Lesung seines Siegertextes mit nach Murter nehmen,

wohin er den restlichen Teilnehmern der Grauko-Schreibwoche 2012 nachgefahren ist, um gemeinsam an Graukos Großprojekt „7T7S“ zu arbeiten.
Was sich hinter diesem Kürzel versteckt, erfahren unsere Fans schon sehr bald auf dieser Seite!

Improtheaterlesung: Grauko & TiS!

Das Grazer Theater im Stockwerk, kurz TiS, ist eine bekannte Improtheatergruppe mit denen Grauko schon einige gelungene gemeinsame Veranstaltungen auf die Beine gestellt hat.
Das Ensemble des TiS
Nun können sich unsere Fans auf ein weiteres Gustostückerl aus dieser fruchtbaren Zusammenarbeit freuen. Im grundsätzlich schon bekannten, aber intensiv überarbeiteten Format einer Improtheaterlesung werden die beiden Gruppen am Donnerstag den 14.6. um 20 Uhr gemeinsam im Keller der „Scherbe“, Stockergasse 2 (nähe Lendplatz) auftreten.

Ist beim Improtheater normalerweise das Publikum gefragt, als Ideengeber für die SchauspielerInnen zu fungieren, werden diesmal die AutorInnen von Grauko die einzelnen Kurzdramen mit ihren Texten in Gang bringen. Kann sein, dass eine Geschichte zu Ende gespielt werden muss, zu einem gelesenen Ende die Vorgeschichte entwickelt, oder zwei Geschichten ineinander verwoben. Vielleicht müssen sich die Akteure auch von einer an der Schreibmaschine sitzenden Autorin durch das Stück leiten lassen. In allen Fällen wissen die SchauspielerInnen nicht, was auf sie zukommen wird und das Publikum kann sich auf Eines freuen, nämlich auf Improtheater in Höchstkultur mit Musikbegleitung.

Damit die schauspielerischen Darbietungen wie auch der Musiker nicht unentlohnt bleiben, werden für diesen Abend Eintrittskarten aufgelegt, die im Vorverkauf um 7 Euro und an der Abendkasse um 9 Euro zu erhalten sind. Für Vorverkaufskarten wenden sie sich bitte an das Graukomitglied ihres Vertrauens.

Für Grauko werden den Abend bestreiten: Veronika Unger, Alex Sayin, Traute Makovec, Kuno Kosmos und Peter Heissenberger.

Hängt sie höher!

Graukos Literarischer Maibaum zum Mitmachen wird aufgestellt!
Graukos Maibaum vor dem "Aufstellen"
Zum zweiten Mal geht am 5. Mai auf dem Mariahilferplatz ab 18.00 Graukos traditionelles Maibaumaufstellen mit einer Lesung über die Bühne.
Da Grauko den Begriff „traditionell“ traditionell sehr frei interpretiert, hat sich seit der Premiere im letzten Jahr einiges geändert. Der Maibaum ist gewachsen, er wird heuer im Freien aufgestellt und er wird auch einen ganzen Monat dort stehen bleiben.
Grauko sucht eure Texte
Nicht nur zum Nachlesen unserer Texte, sondern für alle Schreibinteressierte zum Mitmachen. Hängt eure Texte an die Bänder des Maibaums! Schickt sie uns im Internet! Wir werden alle Texte lesen, wenn gewünscht Feedback zurück schicken und die besten Texte veröffentlichen.
Bis zum 5. Juni wird unser Maibaum gegenüber der Mariahilferkirche stehen und auf eure Texte warten!

Rettet die Anfänge 2 am 17.3. im Prost

Achtung liebe Fans!
Aus Gründen, auf die wir leider keinen Einfluss haben, mussten wir relativ kurzfristig einen Lokalwechsel für unsere zweite „Rettet die Anfänge“ Lesung durchführen.

Sie findet nun wie geplant am Samstag dem 17.3. statt
Und zwar im Cafe Prost in der Gartengasse 28 (Ecke Rechbauerg.).
Beginnzeit ist etwas früher und zwar um 18.00. (Einlass ab 17.45)

Das Kollektiv
Nach der Lesung Rettet die Anfänge
hofft, dass sich diese Nachricht zu allen unseren Fans durchsprechen wird. Nichts desto trotz freuen wir uns alle schon auf diese Lesung und sind schon sehr gespannt, was die einzelnen Autorinnen und Autoren aus ihren Textanfängen gemacht haben, die ihr selbst
Sie haben am 21.1. gewählt.
ja am 21. Jänner ausgesucht habt.

Grauko rettet wieder die Anfänge!

Am 21. Jänner um 19.00 im Martin Luther Haus (1. Stock) der Heilandskirche am Kaiser-Josef-Platz. (Zugang über den Hof)

Jeder Autor kennt das: Man hat eine gute Idee, trägt sie eine Zeit lang mit sich im Kopf herum, macht Notizen, erste Entwürfe, hat sogar schon einen ganz tollen Beginn. Und dann kommt etwas dazwischen, man legt den Text zur Seite, wartet auf die nächste Idee. Und eh man es sich versieht hat man zwei andere Projekte in Angriff genommen und das alte verstaubt irgendwo ganz tief in der Autorenschublade.

Nach dem großen Erfolg der Premiere im vergangenen Jahr, starten die AutorInnen von Grauko mit der Doppelveranstaltung „Rettet die Anfänge“ auch 2012 wieder eine Hilfsaktion für genau diese Texte. Bei unserer traditionellen Jännerlesung (21.1) wird jede AutorIn diesmal drei Textanfänge präsentieren und es dem Publikum überlassen, darüber abzustimmen, welchen dieser Texte die AutorIn bis zum zweiten Termin (17.3.) fertig schreiben soll.

Und um zu sehen, was aus einem angefangenen Text so alles bis zum nächsten Mal werden kann, haben wir diesmal auch einen Gastleser mit dabei: Andreas Plammer wird seinen Krimi „Fauler Zauber“ vorstellen. Näheres zu Plammers Debütroman >> hier

Das Publikum erwartet ein sehr abwechslungsreicher Abend mit der Möglichkeit zur Mitwirkung (und damit der direkten Einflussnahme auf die Literaturgeschichte). Auf zahlreiches Kommen freuen sich die teilnehmenden GRAUKO-AutorInnen:
Maria Edelsbrunner, Isolde Bermann, Rentsnik, Alexandra Sayin, Veronika Unger, Traute Makovec, Ute Schlerath, Kuno Kosmos, Thomas Wollinger, Peter Heissenberger und Gastleser Andreas Plammer

Grauko beim StadtLesen 2011

Kurzfristig und spontan hat Grauko am 4.September eine Lesung im Rahmen von „StadtLesen“ am Grazer Hauptplatz veranstaltet.

Mehr als eine Stunde lang haben Ute Schlerath, Traute Makovec, Kuno Kosmos und Peter Heissenberger Publikum und Passanten mit frischer Literatur versorgt.

Die nächste Chance, diese und andere AutorInnen von Grauko live zu erleben bietet sich schon am kommenden Sonntag bei der siebten Lesewanderung. Siehe den folgenden Artikel.

Lesewanderung 2011

Heuer (be)geht das Kollektiv bereits seine 7. Lesewanderung und das an einem geschichtsträchtigen Datum:
Am 11.September treffen sich AutorInnen und Publikum um 13.30 vor dem Cafe Marianne in Judendorf Strassengel, Strassenglerstrasse 2, um wie gewohnt zunächst eine kleine Wanderung in der Umgebung (Kirchberg) zu unternehmen. Unterwegs werden wir für jede(n) teilnehmenden AutorIn einmal stehen bleiben und uns einen Text vorlesen lassen.

Kuno Kosmos liest bei der LeWa 2010
Kuno Kosmos liest bei der LeWa 2010

Vor, nach und zwischen den einzelnen Texten bietet sich die Gelegenheit mit den AutorInnen zu diskutieren.
Die Wanderung endet wieder vor dem Cafe Marianne, wo ab 16.00 die Abschlusslesung aller TeilnehmerInnen beginnen wird.
Lesen werden: Ute Schlerath, Veronika Unger, Rentsnik, Traute Makovec, Kuno Kosmos, Thomas Wollinger und Peter Heissenberger.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist frei.

Rettung für die Anfänge: Nur noch drei Tage!

Nach dem das neue Grauko-Jahr mit dem ersten Treffen schon begonnen hat, strebt es unaufhaltsam seinem ersten Höhepunkt entgegen. Während die AutorInnen noch letzte Hand an die von ihnen geretteten Texte legen, freut sich unser Publikum schon auf die Lesung im Cafe Kawango am 29.1. um 18 Uhr.

Rettet die Anfänge! – Das Publikum hat entscheiden.

Beim ersten Teil unserer Doppelveranstaltung „Rettet die Anfänge“ hat sich das Publikum für folgende Texte entschieden.
Thomas wird „Wolf und Schaf“ fertig schreiben,
Isolde den „Kühlschrank„,
Rentsnik „Nomen est omen“ (kein großes Latinum notwendig),
Maria „Buying new soul“ (Englischkenntnisse von Vorteil aber kein Muss),
Peter „Weihnachten„,
Martin den „Schneeball
und schließlich Veronika einen zweiten „Kühlschrank„.

Die AutorInnen machen sich über die Feiertage an die Arbeit und hoffen auf regen Publikumszuspruch am 29.1.