Das war Graukos Schreibwerkstatt für Impro-Spieler.

Im Zuge des großen Grazer Improsommers in der Brücke hat Grauko eine Schreibwerkstatt für Schauspieler aus dem Bereich Improtheater veranstaltet. Isolde Bermann und Peter Heissenberger

Peter Heissenberger definiert die Wollinger Formel.
Peter Heissenberger definiert die Wollinger Formel.

haben sich in diesem Workshop auf die speziellen Anforderungen für Impro-Spieler eingestellt und daher das gemeinsame Verfassen eines Textes in der Gruppe als zentrales Thema gewählt.

Michael Brantner bei der Arbeit
Michael Brantner bei der Arbeit

Einjeder Teilnehmer hat zunächst alleine einen Charakter erarbeitet anschließend wurde rund um die berühmte Wollinger-Formel (n*(n-1)/2) an Hand der vielen möglichen Beziehungen zwischen diesen Personen eine spannende, skurrile aber auf jeden Fall lesenswerte Geschichte skizziert.

Wir hoffen, jeder Teilnehmer hat für sein weiteres künstlerisches Schaffen etwas aus diesem Nachmittag mitnehmen können, Spaß hat es jedenfalls offenbar gemacht.

So macht die Arbeit Spaß
So macht die Arbeit Spaß
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Inspiration und Melodie. Kuno Kosmos im Interview.

Kuno Kosmos, GRAUKO, erzählt, wie in ihm Gedichte und Romankapitel entstehen.

Dies ist ein Interview über die Melodie, die den Text umhüllt und begleitet, über Grübel- und Wartevorgänge, über tagelange Vorarbeiten und das rauschartige Niederschreiben.

Die Texte vom 27.5.

Vor vollem Haus ist am 27. Mai die Frühjahrsaison der Donnerstagsimproshow im Cafe Stockwerk erneut mit einer gemeinsamen Show des TiS, BlankTon und Textanfängen von Grauko zu Ende gegangen.
Die vollständigen Texte finden Sie wie versprochen hier:

Text von Peter

Text von Isolde
Text von Maria
Text von Helmut

P.S. nächster Grauko Termin: 9.7. 19.30 beim Gnaser Sommerfest.

Brief an Thomas

McLeod Ganj, Juli 2008

Lieber Thomas!

Du sagtest ich sollte schreiben weshalb ich schreibe oder was ein Schreibraum sei für mich.

Ich bin in Indien. Ist das ein Raum in dem man schreiben kann? Gedanken, Dinge, die dich beschäftigen, augenblicklich, über dich, weil du hier bist oder über dich, weil du nicht zu Hause bist. Aber was ist das schon und wo bist du jetzt? Hier zu schreiben. In einem Raum.

Ist ein Zugabteil ein Raum? Eine Zugfahrt in einem Zugabteil von Wien nach Leibnitz. Da sitzen dir Menschen gegenüber, die du nicht verstehst, obwohl sie dieselbe Sprache sprechen wie du, nur eben nicht deine. Da sitzen dir Menschen gegenüber, die dir Geschichten erzählen, die du nicht hören willst, eben wegen der Sprache. Wegen deiner und auch wegen ihrer. Da sitzen dir Menschen gegenüber, die dir Geschichten erzählen, weil sie eben auch sonst niemanden haben, der sie hört. Die Geschichten. Da zückst du unauffällig deinen Stift aus der Tasche, tust so als wolltest du etwas notieren. Ihre Not dein Regulativ. Und benutzt sie und ihre Unwissenheit, so wie sie dich benutzen. Schaffst dir deinen Raum. Brief an Thomas weiterlesen