Das Ende des Maya Kalenders…

… ist der Anfang.

Nicht das Ende, wie es so schön heißt. Der Kalender beginnt wieder von vorne und das war´s. Nein, halt: Wenn wir Glück haben, dann werden wir vom großen Maya-Gott besucht. Sein Erscheinen soll nämlich  für 21.12. 2012 vorhergesagt worden sein (man kennt da allerdings nur eine Quelle – ausgerechnet jene, auf die sich ein Weltuntergangstheoretiker, der laut Kuno Kosmos ein bisschen wie Richard Gere aussieht, bezieht).

Eines ist jedoch schnell klar, wenn man sich das Bild des Maya Kalenders ansieht: Da gibt es kein Ende. „Dus reydele dreyt zikh“ würden meine Freunde des Wiener Jüdischen Chores singen. Sieht ein bisschen aus, wie die Zahnradbahn, mit der ich als Kind immer auf den Schlossberg gefahren bin. Schlossbergbahn rauf, Schlossbergbahn runter. Da gab es eigentlich auch kein Ende, meine Oma und ich haben das jedes Jahr praktiziert. Das Ende war höchstens die Bahnfahrt zurück nach Wien, das hieß: Ein neues Schuljahr beginnt, die Ferien sind aus. Zugegeben: Das war auch immer ein kleiner Weltuntergang.

Aber ich schweife ab.

Grauko informiert sich über das Ende des Maya Kalenders und trifft Mag Franz Stangl – alle Bilder von Isolde Bermann

Am 10.10. 2012 besuchte eine Delegation des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs den Keller der Uni Graz, um sich die Maya Ausstellung (und die zukünftigen Leseräumlichkeiten) anzusehen und am köstlichen Buffet zuzulangen. 

Danach gab´s die erste Besprechung mit Mag Franz Stangl und Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Reisinger.

Auf dem Tisch lag der Artikel der Kleinen Zeitung, der uns in diese heiligen Universitätshallen geführt hatte, denn ohne Univ.-Prof. Dr. Max Lippitsch, der eben jenen Artikel entdeckt hatte, wäre die Idee, unser Weltuntergangsspektakel im Ausstellungsgebäude der Uni Graz steigen zu lassen, erst gar nicht geboren worden.

Empfang mit tollem Buffet und netter Deko

Nach der ersten Besprechung, die hauptsächlich dem Kennenlernen diente, wurden die nächsten Schritte besprochen: Kellerbegehung im November, Entwerfen eines Stationenplans (dieser Keller ist nämlich kein gewöhnlicher, oh nein!), Plakatgestaltung, Ankündigungstexte, Aufzeichnung der Becker Kolumnen, etc, etc.

Maya Grab

Was auch der Grund für die anderthalbwöchige Verspätung dieses Blogeintrags ist. Aber für alle, die schon gespannt darauf gewartet haben: Unser Weltuntergang wird – wie geplant – am 21.12.2012 stattfinden. Und wenn die Uni (und der Rest der Welt) dann am 22. auch noch steht, wenn sich dus reydele weiter dreyt, dann geht es an diesem Tag weiter.

Aber die genauen Informationen zur Veranstaltung kommen noch. Sobald wir alles wissen, was wir wissen müssen!

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