7 Tage 7 Schichten – Ein Gemeinschaftsprojekt von GRAUKO

Nach jahrelangem Austausch / Feedback zu unseren Romanprojekten/ gemeinsamen Lesungen, etc. haben wir 2011 beschlossen, uns an ein herausforderndes Experiment heranzuwagen und gemeinsam einen Roman zu schreiben. Einen Roman, der die Schreibweise eines jeden von uns transparent werden lässt und trotzdem keine bloße Ansammlung von Geschichten ist, sondern ein Ineinanderweben einzelner Texte, die schlussendlich ein großes Ganzes ergeben.

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7 Tage, das heißt: Jeder von ins führt seine Figur unabhängig von den anderen 6 Tage durch Graz. Vorgaben existierten nur wenige, auch wissen wir bis zur Präsentation der Texte (siehe Marathonlesung) nichts von den jeweiligen Protagonisten der anderen.

Die Herausforderung lag darin, alle sieben ProtagonistInnen am 7. Tag  (21.12.2012 – Ende des Maya Kalenders, Weltuntergangspanik)  in einem Aufzug eines subterrestrischen Einkaufszentrum (SubSup) stecken zu lassen. Wie werden sie reagieren?

Dieser Blog dient dazu, die verschiedenen Schritte unserer Zusammenarbeit interessierten Lesern transparent zu machen. Wir wollten erfahren, was die Hürden und Hindernisse sind, zu siebent einen Roman zu schreiben – Ob dies überhaupt möglich ist. Deswegen haben wir alles dokumentiert und in einem kuren Blog festgehalten, damit interessierte LeserInnen unsere Arbeit mitverfolgen können.

Kleine Zeitung vom 26.8.2012
Kleine Zeitung vom 26.8.2012

Fazit nach 3 Jahren: Nach vielen Motivationseinbrüchen sind wir tatsächlich fertig geworden. Das gemeinsame Projekt hat unsere Gruppe zu dem gemacht, was wir heute sind, wir kommunizieren intensiver, wir verbringen mehr Zeit miteinander. Und wir haben einen tieferen Einblick in die Arbeitsweisen der jeweils anderen erhalten. Wir haben aber auch lernen müssen, wie es ist, wenn  Mitglieder das Kollektiv verlassen bevor das Projekt fertig ist und man sich fragen muss: Was nun? Wer übernimmt die Figur und wie sieht es mit dem Urheberrecht aus? Wir danken Traute und Alexandra für ihr anfängliches Dabeisein und ihre Ideen!

Letzte Überarbeitung im Hause Kosmos

Neujahrsvorsätze sollte man am besten gleich Anfang Jänner durchboxen – Deswegen setzen wir uns am 3.1. gemeinsam in das Wohnzimmer von Kuno Kosmos, denn dort gibt es einen Beamer. Vorab hat jeder den Roman selbst noch einmal gelesen, nach Fehlern durchforstet, die eigenen Stellen überarbeitet. Gemeinsam werden Fehler ausgebessert, wird manches, das zu lang ist, gekürzt. Kuno färbt alle Änderungen in Grün ein, damit unser krankes Mitglied Isolde im Nachhinein nachverfolgen kann, was wir getan haben. Nach einer weiteren Woche, die jeder zur Freigabe hat, werden die Änderungen wieder umgefärbt und Kuno lädt alle Schichten in eine Datei. Das Manuskript ist fertig.

Die Schichten neu montiert

Länger als unsere Protagonisten steckten wir selbst fest. Im Lift. 

Schon voriges Jahr tat sich eine Idee auf, sie Liftszene komplett neu aufzubauen. 7 Stimmen – so gut uns die von den einzelnen AutorInnen ausgearbeiteten Szenen gefielen – waren einfach nicht zu montieren. Als LeserIn verläuft man sich unweigerlich im Gedankendschungel, vor allem, wenn wir Wiederholungen vermeiden wollten. Auch verließ uns Stefan, so wurden aus sieben Protagonisten sechs.

Kurz und gut: Streichen aller Liftszenen, Beginn von Neuem. Kuno Kosmos traute sich über die siebente Schicht – die nun den Rahmen bildet. Seit zwei Wochen sind wir wieder guter Dinge und frohen Mutes, das Romanprojekt nun doch beenden zu können. Die 7. Schicht bildet eine Klammer. „Die sind immer noch drin“, so lautet das Motto, nun, da es ans Montieren und Überarbeiten geht. Interferenzen nicht ausgeschlossen.

Die Romanrettung ist gelungen, im Hause Kosmos wurde mit Sekt angestoßen.

 

 

Wiederbelebung

Nach einem halben Jahr, in dem unser Projekt in den einzelnen Schubladen und virtuellen Ordnern der AutorInnen herum kullerte, erfährt unser Gemeinschaftsprojekt nun neuen Aufschwung. Es wird spannend – mehr wird hier nicht verraten. Nur soviel: Wir haben endlich die Lösung, wie wir die Klammer gestalten. Manchmal tut es Projekten eben doch gut, wenn man sie eine Zeitlang ruhen lässt.

Man soll aber nicht denken, wir wären faul, nein, ganz und gar nicht. So sind in der Zeit andere Manuskripte fertig geworden, andere sind gewachsen, Slams wurden gewonnen und fast wurde ein Debütpreis ergattert.

Wir machen uns jetzt an den Überwachungsbändern des Aufzugs zu schaffen und hoffen, bis zur Fertiggestaltung des Andreas-Hofer-Platzes in Graz ebenfalls sagen zu können: Geschafft. (Langsam beschleicht uns sowieso der Verdacht, der Andreas Hofer Platz wird erst fertig sein, wenn auch wir es sind). In diesem Sinne wünsche ich allen ArchitektInnen, BauarbeiterInnen und Schreibenden Frohes Schaffen!

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Es geht wieder was weiter!!

Ruhig ist es geworden nach unserer Lesung – viel zu ruhig. Als wären die AutorInnen von 7Tage 7 Schichten im Lift eingeschlafen. (Winterschlaf hat sich breit gemacht) Aber so ist das mit dem Schreiben: Manchmal fehlt ein bisserl die Inspiration und/ oder die Lust. Oder man ist mit anderen Projekten beschäftigt.

vo68206,1290969843,WinterschlafVeronika hat uns aus der Lethargie gerettet und sich als erste über die Liftszene gewagt. Und jetzt tut sich wieder etwas. Unsere Protagonisten erleben gerade ihre herausforderndsten Stunden ihres bisherigen Lebens. Und was den Weltuntergang betrifft, haben wir uns auch was einfallen lassen – denn der Maya Kalender hat ja längst wieder von vorne begonnen, die Welt steht noch und der große, angekündigte Gott… nun, ICH bin ihm noch nicht begegnet.

Im Sommer wollen wir das Rohmanuskript fertig haben, dann fahren wir gemeinsam nach Kroatien und werden es dort erstmals gemeinsam überarbeiten. Dann wird noch immer ein Stück Arbeit vor uns liegen. Aber wir haben uns vorgenommen: Bis der Andreas Hofer Platz in neuem Glanz erstrahlt, soll auch das Buch fertig sein! Es gibt also keine Zeit, der Frühjahrsmüdigkeit zu frönen!!

Das Ende vom Ende der Welt….

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im Lift No 17

Die Welt ging also nicht unter. Gott sei Dank!!!!!

Und es ist ja nicht so, dass unser Roman jetzt nicht mehr funktioniert. Unterirdische Einkaufszentren, persönliche Untergänge und Lifte, die stecken bleiben, wird es immer geben!

img_0028Danke an alle Gäste, die trotz Weltuntergangspanik, Tote Hosen-Konzert und Weihnachtsstress gekommen sind.

Die Live-Schaltung von der UniGraz zum Andreas Hofer Platz hat einwandfrei funktioniert – August Becker berichtete live vom Geschehen und via  Handy konnten wir immer wieder einen Eindruck davon bekommen, was sich vor den Pforten des SubSup abspielt.

Bild 1„Hier ist die Hölle los, Frau Unger, aber nicht weil die Wekt untergeht, sondern weil die Welt hinunter geht! Es gibt hier völlig überraschend einen hell erleuchteten Eingang zu einer unterirdischen Einkaufs-Wunderwelt! Angeblich die größte Euopas! Sie nennen es SubSup, das Subterrane Superzentrum! Alle Leute wollen da hinein, die Schlangen stauen sich zurück bis zum Jakominiplatz! Gerüchtehalber soll die Eröffnung wegen des Riesenandrangs vorverlegt werden. Ah, ich sehe gerade unseren Bürgermeister kommen – gleich geht´s los!“
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V. Unger

Und dann war August Becker auf einmal weg, nicht mehr zu hören und das Radio berichtete von eindringenden Wassermassen. Eine besorgte Moderatorin (Veronika Unger) führte durch die Lesung und versuchte immer wieder Kontakt mit Becker herzuestellen. Bange 2 Stunden waren es.

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Alex Kumer liest Stefan

Die Autorinnen und Autoren schienen sich entgegen gar nicht um den Becker zu kümmern, sondern stellten derweil ihre Protagonisten vor, die in eben diesem Augenblick mit Becker im Lift feststeckten. Aber wie Isolde Bermann schon sagte: Zuviel verraten wurde noch nicht. Denn wir wollen das Buch ja noch verkaufen, wenn es einmal fertig ist. Und wer kauft schon ein Buch, wenn er im Vornhinein weiß, wie es ausgeht?

img_0094Die ZuhörerInnen nahmen teil an den persönlichen Untergängen – und wurden in die emotionale Welt der Handelnden hineingezogen.

„Da entstand sofort ein ganz starkes Bild“ meldete eine Leserin mit. „Ich sah sie direkt vor der erkalteten Heizung sitzen“.

img_0103Vor allem der perfomative Charakter der Lesung kam an. „Weltuntergang war nicht so viel dabei“, meinte einer. Denn unser August Becker hüpfte am Ende der Veranstaltung auf die Bühne und… die Uni stand auch noch, sodass das vegane Buffet samt Mayatempel doch noch gegessen werden konnte.

Und wie gesagt: Unser Roman ist ja kein reiner Weltuntergangsroman und funktioniert auch ganz ohne Maya-Kult. Denn Konsumgier, persönliche Untergänge und Lifte, die stecken bleiben, wird es immer geben!

Michael Brantner
Michael Brantner

Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich Mag Franz Stangl vom UniGrazMuseum, denn ohne ihn, hätte diese Lesung nicht stattfinden können!!!!!!  Wir danken auch Michael Brantner, ohne dessen spooky-Gitarren-Begleitung die Lesung nur halb so spannend gewesen wäre. Weiters danken wir Thomas Wollinger für seinen Einsatz als August Becker und seine Fotos.

img_0106Wir wünschen ihnen und allen unseren Fans eine glückliche neue Maya-Periode (denn die hält bestimmt länger an als das Neue Jahr!)

Und wenn wir wieder einen Weltuntergang feiern wollen, warten wir einfach auf das Ende des Azteken-Kalenders!

Zum Nachhören und zum Live Hören

Es war zwar nur ein kurzer Beitrag, der übrig blieb – denn 4 Minuten sind nicht so lang. Wer trotzdem wissen will, was es mit dem Maya Kalender, dem Weltuntergang und unserem Roman auf sich hat, kann den Beitrag unter diesem Link nachhören.

Und wer neugierig geworden ist, sollte vom Weihnachtsstress abstand nehmen und umbedingt dem Weltuntergangsstress huldigen – bei unserer Lesung am 21.12. 2012 um 20:00. Denn so wirklich glauben wir eh nicht dran (würden wir sonst noch an den nächsten Romanen schreiben??)

Klicke, um auf GRAUKO_WEB.pdf zuzugreifen

Lesung!

 

 

 

GRAUKO auf Radio Steiermark

Es war nur ein kurzer Beitrag, der übrig blieb – denn 4 Minuten sind nicht so lang. Wer wissen will, was es mit dem Maya Kalender, dem Weltuntergang und unserem Roman auf sich hat, kann den Beitrag unter diesem Link nachhören.

Und wer neugierig geworden ist, sollte vom Weihnachtsstress abstand nehmen und dem Weltuntergangsstress huldigen – bei unserer Lesung am 21.12. 2012 um 20:00  – Uni Graz, Hörsaal 01.14

Klicke, um auf GRAUKO_WEB.pdf zuzugreifen

Heute ist ein historischer Tag

 

… denn am 15. 12. 2012 beginnt unser Roman!

Daran wurde ich gerade beim Aufrufen unseres internen Blogs erinnert:

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Ich selbst hätte  gar nicht daran gedacht – zu sehr beschäftig ist sie mit Kuchen Backen fürs Verlagsfest, zu sehr mit dem eigenen schlechtem Gewissen, weil dazwischen kaum noch Stunden zum Schreiben  bleiben und ein gewisser Abgabetermin näher rückt.

Auch damals gab es Abgabetermine (die nicht nur ich eingehalten habe). Damals hatte es 25°C und ich schrieb vom Schneegestöber in Graz und eisigen Temperaturen. Auf meinem Bildschirm stand als Überschrift: Tag 1 – 15.12.2012. Dieseble Überschrift, wie sie auch auf den anderen Bildschirmen stand.

Nun haben wir tatsächlich Sa, den 15. 12. Ich denke an meine Protagonistin und daran, was sie gerade tut. Wenn ich mich recht entsinne, hat sie sich gerade in der Stadt getroffen. Mehr verrate ich hier nicht – während ich selbst nach 3 bitterkalten Tagen auf dem Sofa sitze, Kuchen rieche und durchs Fenster sehe, wie wieder das alljährliche Weihnachtswetter in Wien Einkehr hält: Regen, Regen , Regen.

Also, wenn außergewöhliche Wetterphänomene ein Anzeichen für den Weltuntergang sind, muss ich Sie enttäuschen. Hier ist alles normal. Und in Graz? Muss mal direkt auf die Wetteranzeige schauen…

Wie Österreich den Weltuntergang feiert

(….) Ein literarisches Ende gibt es in Graz: Bei „Weltuntergang Live!“, einer multimediale Lesung präsentieren sieben Mitglieder des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs Ausschnitte aus ihren Endzeitromanen. In Tirol bereitet man sich schon seit Anfang Dezember für die Apokalypse vor: Das Freie Theaterfestival Innsbruck widmet sich 2012 drei Wochen lang (1. Dezember bis 21. Dezember) in neun Produktionen gemeinsam dem Weltenende. Jeder Theatermacher auf seine ganz spezifische Art und Weise. (…)

zum Beitrag: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/weltuntergang/3189004/oesterreich-den-weltuntergang-feiert.story

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Langsam denke ich: Wir sollten vom Sahara-Hoch schreiben, denn scheinbar bewahrheitet sich unser Roman so langsam. Normalerweise ist man zu Weihnachten ja milde Temperaturen und Nieselregen gewohnt. Ich hoffe, die Minus 3o Grad werden nicht wahr, aber sogar wenn dem so sein soll: Ein jedes Tief zieht auch wieder ab. Hoffentlich streikt die Fernwärme nicht – das ist alles, was man jetzt noch hoffen kann. Ansonsten ein guter Tipp meiner Figur Judith: Ins Taxi setzen und rumkutschieren – dort ist es  schön warm. Allerdings kostet 3 Tage Rumkutschieren so viel, dass der Sommerurlaub ausfällt.

www.yahoo.de
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7T-7S – und die Russen

Kuno Kosmos hat heute folgendes gefunden:

04.12.12. “ Bei den traditionell stark abergläubischen Russen lösen Medienmeldungen über den angeblich bevorstehenden Weltuntergang am 21. Dezember derzeit große Angst aus. Verschwörungstheoretiker fürchten für den Tag bekanntlich die Apokalypse, weil an ihm der Kalender der Mayas endet. Angesichts von Hamsterkäufen, dem vermehrten Auftreten von Betrügern sowie einzelner Ausraster panischer Bürger sehen sich die russischen Behörden gezwungen einzugreifen, um den Spuk ein Ende zu setzen.“

Jetz wissen wir, warum das Russland-Tief demnächst zu uns kommt ………

Das Ende des Maya Kalenders…

… ist der Anfang.

Nicht das Ende, wie es so schön heißt. Der Kalender beginnt wieder von vorne und das war´s. Nein, halt: Wenn wir Glück haben, dann werden wir vom großen Maya-Gott besucht. Sein Erscheinen soll nämlich  für 21.12. 2012 vorhergesagt worden sein (man kennt da allerdings nur eine Quelle – ausgerechnet jene, auf die sich ein Weltuntergangstheoretiker, der laut Kuno Kosmos ein bisschen wie Richard Gere aussieht, bezieht).

Eines ist jedoch schnell klar, wenn man sich das Bild des Maya Kalenders ansieht: Da gibt es kein Ende. „Dus reydele dreyt zikh“ würden meine Freunde des Wiener Jüdischen Chores singen. Sieht ein bisschen aus, wie die Zahnradbahn, mit der ich als Kind immer auf den Schlossberg gefahren bin. Schlossbergbahn rauf, Schlossbergbahn runter. Da gab es eigentlich auch kein Ende, meine Oma und ich haben das jedes Jahr praktiziert. Das Ende war höchstens die Bahnfahrt zurück nach Wien, das hieß: Ein neues Schuljahr beginnt, die Ferien sind aus. Zugegeben: Das war auch immer ein kleiner Weltuntergang.

Aber ich schweife ab.

Grauko informiert sich über das Ende des Maya Kalenders und trifft Mag Franz Stangl – alle Bilder von Isolde Bermann

Am 10.10. 2012 besuchte eine Delegation des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs den Keller der Uni Graz, um sich die Maya Ausstellung (und die zukünftigen Leseräumlichkeiten) anzusehen und am köstlichen Buffet zuzulangen. 

Danach gab´s die erste Besprechung mit Mag Franz Stangl und Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Reisinger.

Auf dem Tisch lag der Artikel der Kleinen Zeitung, der uns in diese heiligen Universitätshallen geführt hatte, denn ohne Univ.-Prof. Dr. Max Lippitsch, der eben jenen Artikel entdeckt hatte, wäre die Idee, unser Weltuntergangsspektakel im Ausstellungsgebäude der Uni Graz steigen zu lassen, erst gar nicht geboren worden.

Empfang mit tollem Buffet und netter Deko

Nach der ersten Besprechung, die hauptsächlich dem Kennenlernen diente, wurden die nächsten Schritte besprochen: Kellerbegehung im November, Entwerfen eines Stationenplans (dieser Keller ist nämlich kein gewöhnlicher, oh nein!), Plakatgestaltung, Ankündigungstexte, Aufzeichnung der Becker Kolumnen, etc, etc.

Maya Grab

Was auch der Grund für die anderthalbwöchige Verspätung dieses Blogeintrags ist. Aber für alle, die schon gespannt darauf gewartet haben: Unser Weltuntergang wird – wie geplant – am 21.12.2012 stattfinden. Und wenn die Uni (und der Rest der Welt) dann am 22. auch noch steht, wenn sich dus reydele weiter dreyt, dann geht es an diesem Tag weiter.

Aber die genauen Informationen zur Veranstaltung kommen noch. Sobald wir alles wissen, was wir wissen müssen!

7 Tage 7 Schichten bei der Maya Ausstellung

Viele, viele Ideen hatten wir bezüglich unserer Lesung am 21. Dezember. Tiefgaragen von Einkaufszentren, Katakomben, Kulturkeller. Aber am 21.12. war das meiste schon belegt.

Schließlich blieben 2 Kontakte, mit denen zuerst Alex mit dem einen und dann Peter mit dem anderen verhandeln sollten. So haben wir es nach der Lesewanderung bei Backhendl, Curry, Aperol-Spritzer und Apelsaft besprochen.

Aber dann flatterte am Montag auf unserer Ankündigungsseite für unsere Lesungen eine Einladung von Mag Stangl in Form eines Kommentares ein – die Uni Graz eröffnet eine Ausstellung über den Maya Kalender und wir wurden eingeladen, am 21.12. unser Projekt dort zu präsentieren.

Genaueres über dieses Event sowie den Maya Kalender allgemein wird GRAUKO am 10.10. ab 17:00 erfahren, denn da wird die Ausstellung eröffnet. Wir freuen uns schon auf eine interessante Führung (und werden vielleicht nachträglich das ein oder andere in unsere Texte einfließen lassen).

Wer sich für die Ausstellung interessiert, erfährt Näheres hier: http://alumni.uni-graz.at/de/neuigkeiten

Sobald wir alles über die Lesung am 21.12 wissen (ob und wann und wie sie dort stattfinden wird), werden wir euch natürlich informieren!

Bank Austria dementiert: “Kein Russengeld fürs SubSup!”

Am 12. September ließ uns Peter wissen:

Hab meinem am Sonntag aus den USA angereisten Bruder den G7 Artikel von 7T7S zum lesen gegeben. Gestern trifft er sich dann mit einem Freund, dem er erzählt, dass sein Bruder bei einem Projekt mitmacht, dass am 21.12 bei der Eröffnung eines unterirdischen Shoppingcenters mit Namen SubSup vorgestellt werden soll. Der Freund war toal verwundert, davon hatte er noch kein Sterbenswörtchen gehört. Auch seine Frau nicht, die fast jeden Tag am A. Hofer Platz vorbei kommt. Und als pensionierter Bankdirektor sollte man doch eigentlich wissen, falls in seiner Stadt ein solches Großprojekt hochgezogen wird.
Als nächstes haben sie “Sub Sup” gegooglet, aber nichts gefunden. (Zusammenschreiben und noch “Andreas Hofer” dazu, dann wären sie zu unserem Blog gekommen)
Bin schon gespannt, welche Kreise die Geschichte noch ziehen wird. (Orson Wells schau oba!) Aber wundert euch nicht, wenn die obige Schlagzeile schon bald von der Titelseite der Kleinen Zeitung prangt.

Wenn Erfundenes wahr wird …

Kuno Kosmos teilte uns am 9. 9. mit:

Heute in der Kleinen Zeitung, Seite 15:

“Die Linzer Feuerwehr befreite am Freitag zwei Mädchen im Alter von 12 und 14 Jahren aus einem stecken gebliebenen Lift in einem Einkaufszentrum. Die Zwölfjährige wurde bei dem Zwischenfall kurz bewusstlos, weil sie hyperventilierte, sie erholte sich aber rasch wieder.”

Jetzt werden alle sagen, das haben wir geklaut. Zum Glück haben wir schon öffentlich aus 7T7S vorgelesen.

Rückschau auf das Grazer Stadtlesen 2012 (Teil I)

EIN LEIDER SEHR VERREGNETES WOCHENENDE IN GRAZ  – aber es gab auch Lichtblicke!

Eine Rückschau von „7 Tage 7 Schichten“ beim Grazer Stadtlesen

Donnerstag, 30.8.2012 :
17:30 Isolde Bermann (wer nicht dabei war hat etwas versäumt)

Freitag, 31.8.2012: (Buchstäblich ins Wasser gefallen!)
18:00 Peter Heissenberger (abgesagt, verschoben auf Samstag)
18:30 Alex Sayin (Abgesagt, verschoben auf Sonntag)

Samstag, 1.9. 2012: (Vormittag verregnet, für Abend besteht noch Hoffnung)
11:00 Kuno Kosmos (abgesagt, wird nachgetragen sobald es zu regnen aufhört)
11:30 Peter Heissenberger (abgesagt, verschoben auf Sonntag)

18:00 Alex Sayin
18:30 Kuno Kosmos
19:30 Peter Heissenberger (neu!!)

Sonntag, 2.9.2012:
09:00 Peter Heissenberger (neu!!)
18:30 Alex Sayin

BERICHTE DER LESENDEN:

Donnerstag:

Isolde schrieb nach der Lesung:

Ja, ich hatte die Wettergöttin noch auf meiner Seite … am Donnerstag, dem 30. August um 17h30.

Freundin Heidi (kecke kleine Dame in gelbem T-Shirt) hat den Fotoapparat von mir in die Hand gedrückt bekommen … nach einer ersten Schrecksekunde (keine kleine Digi-Cam, sondern schon was Größeres …) hat sie ihre Sache doch gut gemacht …. wie ich finde.

Die Dame mit dem blonden Kurzhaarschnitt ist übrigens eine der Organisatorinnen – sie war sehr reizend.

Auf dem vorletzten Bild seht Ihr Heidi mit Freund Albin auf dem Polster – und genauso bin ich dann auch gelegen und hab später um 19:30h Julya Rabinowich zugehört, den Blick in den Abendwolken, die Ohren bei der “Erdfresserin”, die uns sehr gut gefallen hat. Zitat Kuno: “Also, wenn das Hochliteratur ist, dann sind wir schon verdammt nah dran…” (bitte entschuldige Kuno, wenn ich denn GANZ GENAUEN Wortlaut nimmer weiß …).

Jetzt ist es Samstag 12h00 und ich drück Alex, Peter und Kuno die Daumen, dass sich das Wetter bessert und sie lesen können!!

+++

Peter schrieb am Abend:

Im Moment regnet es in Graz. Und die Vorschau ist auch nicht besonders ermutigend. Ausweichlokal hat es nur gestern für den Stargast gegeben. Aber wir können unsere Lesungen auf trockene Zeiten verschieben.

Peter schrieb am Samstag Vormittag:

Im Süden nichts Neues!
In ein paar Minuten sollte Kuno eigentlich auf die Bühne steigen, aber es regnet noch immer. Ich war kurz dort und hab den organisatoren ein paar Schreibräume gebracht, die es somit heuer noch bis zur Frankfurter Buchmesse schaffen werden.
Wir geben auch nicht auf. Sobald es aufhört zu regnen, geht das Stadtlesen weiter und wir haben dann hoffentlich heute Abend gleich 3 Lesungen.
Ich habe meinen zweiten Termin für morgen 9.00 ausgemacht und husche dann direkt zum Baseball. Kuno kann morgen auch nochmal lesen und Alex hat ihren Termin für abends schon.
Bis zum nächsten Update!

+++

Peter schreibt am Samstag Nachmittag auf GRAUKO.com:

GRAUKO for SUPER SUNDAY

Und der Blitz hat zweimal an der selben Stelle eingeschlagen!

Auch am Samstag war an keine Lesung beim Stadtlesen zu denken. Nichts desto trotz wollen wir versuchen, alle 7 Schichtenlesungen über die Bühne zu bringen, daher gibt es morgen 3 Stunden Grauko am Hauptplatz.

Beginnen wird es um 9 Uhr mit
Peter, gefolgt von Kuno (9:30).

Und richtig voll wird es erst am Abend. Es beginnt
Alex um 18.00, dann Kuno um 18.30, nochmal Alex um 19.00 und schließlich macht Peter den Abschluss um 19.30.

StadtLesen Graz

StadtLesen Vorschau

 

Prognose für Sonntag den 2.9.2012:

zunehmend sonnig zeigt sich der Sonntag, es sollte trocken bleiben. Tagsüber nur harmlose Wolken. Mit Höchstwerte von bis zu 23 Grad wird es deutlich wärmer.

http://stadtlesen.blogspot.co.at/ 

+++

Peter Heissenberger und Kuno Kosmos lesen am Sonntag Vormittag (endlich!!):

Doppelpack Peter (Judith) & Kuno (Helene) heute Vormittag (9.00 – 10.00) erfolgreich absolviert! Die 3 bzw 7 Zuhörer waren recht angetan, die schwarzen Säcke dazwischen wirkten jedoch etwas müde.

(Peter: Mein Tipp für die restlichen Lesungen: Nicht zu nahe ans Mikro! Wenn die Leute rufen “lauter, bitte!” ist es weniger schlimm als wenn sie gehen, weil es ein “leiser, bitte!” nicht gibt!)

+++

(Telefonat Margarita – Peter heute um 18:30)

M: Wie sieht die Lage aus – ich schreibe gerade den Bericht auf WP. Seid ihr noch zum Lesen gekommen?

P: In diesem Moment erklimmt Kuno Kosmos gerade das Podest. Du bist also quasi live dabei!)

Heute abend lesen also nochmals Kuno Kosmos und Peter Heissenberger, die auch die ProtagonistInnen der anderen vorstellen werden – und Alex Sayin!)

Da die 7T-7S-Bloggerin Margarita ihr Internetdatenvolumen aufgebraucht hat, folgt der Bericht des heutigen Abends, wenn sie wieder eine W-Lan-Verbindung hat!

7T-7S beim Grazer Stadtlesen

Ab Donnerstag den 30. August macht das Stadtlesen in Graz Station. Und auch heuer wird Grauko wieder dabei sein. Nach der spontanen Lesung im Vorjahr nützt unser Kollektiv heuer die Gelegenheit erstmals mit seinem Gemeinschaftsprojekt an die Grazer Öffentlichkeit zu gehen. In sieben Einzellesungen wird jeweils eine der „Schichten“ aus „7 Tage 7 Schichten“ vorgestellt. Mehr dazu in unserem Blog.
Hier die Beginnzeiten der Lesungen, die auf der Stadtlesenbühne direkt vor dem Rathaus auf dem Hauptplatz stattfinden werden.
Donnerstag:
17:30 Isolde Bermann

Freitag:
18:00 Peter Heissenberger
18:30 Alex Sayin

Samstag:
11:00 Kuno Kosmos
11:30 Peter Heissenberger
18:00 Alex Sayin
18:30 Kuno Kosmos