Ute Schlerath liest im Musiksalon Erfurt!

Ute Schlerath
Ute Schlerath

Und wer sich jetzt denkt: Bei aller Liebe, der Weg ist mir zu weit, der hat Glück, denn der Musiksalon Erfurt liegt in Graz und zwar im Herzoghof, der uns Grazern besser bekannt ist als „Gemaltes Haus„, Herrengasse 3 / Stiege 1 / 3. Stock.

Ute Schlerath wird dort aus ihren eigenen Texte lesen, Martin Prettenhofer wird am Klavier Werke von Bach und Reger spielen. Das Ganze beginnt am Donnerstag den 24. April um 19.30.

Weitere Info und Kartenreservierung unter www.musiksalon.at und 0699/12197373

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Gewalt ist keine Lesung am 1. April

Am ersten April werden die Leute gern aufs Korn genommen –  aber bitte nehmt uns ernst! Denn Gewalt ist keine Lesung, auch nicht diesen Dienstag, wenn die Grazer Lesebühne mit Kuno Kosmos, Mario Tomic, Christine Teichnmann und Klaus Lederwasch wieder in die Freie Galerie in der Paulustorgasse 6 einzieht. Gast ist diesmal ein „ehrenwertes“ GRAUKO-Mitglied: Margarita Kinstner.

Beginn ist 19:00, kommt zahlreich, das Format ist wirklich ein kurzweiliges und unterhaltsames. Bei Lesebühnen passieren Dinge, die sonst nicht so leicht zu sehen sind, Texte und neue Formate werden erprobt und auf das Publikum im wahrsten Sinne des Wortes losgelassen. Das rockt, wie man so schön sagt.

Und schön warm ist es ja jetzt auch, da gibt es also keine Ausrede mehr. Gegen Pollen verteile ich legale Drogen, über Wirkung und unerwünschte Nebenwirkungen der Texte informieren Arzt (Kuno Kosmos) und Apotheker (Mario Tomic).

Bildschirmfoto 2014-03-30 um 20.58.06Gewalt ist keine Lesung

am Dienstag, 1. April 2014 um 19:00

Freie Galerie, Paulustorgasse 6, Graz

 

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Kuno Kosmos & Margarita Kinstner

Ein gelungener Abend mit dem TiS:

Es war wieder einmal so weit. Unser erster Improabend des Jahres mit dem Theater im Stockwerk. tis_gruppe
Das Format ist unseren Fans ja mittlerweile bekannt. Graukos AutorInnen lesen Anfänge ihrer Geschichten und die Improvisationskünstler, die diese Geschichten nicht kennen, spielen sie nach eigenem Gutdünken fertig. Dass sich die gespielte Handlung dabei meist sehr rasch und weit vom Original entfernt stört dabei nie und macht gerade den besonderen Reiz dieses Formats aus.
Gestern wurden Geschichten von Veronika Unger, Maria Edelsbrunner, erstmals auch von der Neo-Grazerin Margarita Kinstner sowie Peter Heissenberger weitergespielt. Seine Geschichte mit dem Titel „4 Wörter“ handelte von einem Autor, der in der Nacht von einem Geistesblitz gestreift wird, sich diesen mit 4 Wörtern notiert und sich am nächsten Morgen aus seinen Notizen keinen Reim mehr machen kann.

Peter in der Brücke

Wer gestern nicht dabei war, für den ist die schauspielerische Leistung für immer verloren. Was der Autor selbst aus den Wörtern „Anwalt„, „Klage„, „Bierindustrie“ und „Kindheitserinnerungen“ gemacht hat, sei dem Publikum von gestern wie versprochen als Kontrast, unseren Gästen von „Rettet die Anfänge“ als Nachlese und allen anderen als kleiner Appetithappen auf künftige Veranstaltungen hier bereitgestellt:

4 Wörter

Schon am kommenden Dienstag werden mit Margarita Kinstner und Kuno Kosmos zwei unserer Mitglieder den nächsten Auftritt haben. Details dazu folgen.

Wir haben mal wieder eine Improvisation geplant!

Liebe Freunde, liebes Publikum!

Am kommenden Mittwoch, dem 26. März findet eine Neuauflage unserer beliebten Impro-Theater Kooperation mit dem Theater im Stockwerk (TiS) in der Brücke in der Grazer Grabenstr. 39a statt. Beginnzeit 20.00 Uhr.
Die Stockwerker

Wie gewohnt erwartet euch ein unterhaltsamer Abend mit mehreren spontanen „Kurzdramen“, für die wir von Grauko keinerlei Haftung übernehmen können, da wir nie wissen, in welche Richtung die Schauspieler davonsegeln, wenn sie von uns einmal auf den Weg geschickt worden sind.
Wer schon einmal da war, der wird gerne wieder kommen. Wer sich aus dieser Beschreibung noch keinen Reim machen konnte, der sollte dieser Sache wohl besser persönlich auf den Grund gehen.
Wir sehen uns dort!

Jeder flieht anders. Die Literatur der Ute Schlerath (Dokumentation, 2014)

Ihre Texte sind Gedanken, in kürzeste Form gebracht, und sind sie einmal gelesen, dann entfalten sie sich, und bleiben im Leser hängen, mit ihrer Schärfe und Leichtigkeit und Schönheit.

Man kann saftiges, duftendes Obst und butterzarte Kartoffeln essen. Man kann aber auch besten Brand trinken. Ute Schleraths Texte sind Essenz, Destillat. Klar, rein, wesentlich und doch enthalten sie alle Üppigkeit eines Sommers. Oder Lebens.

Dieser Film begleitet diese Vielfältige Frau durch ihre Arbeitsumgebung, durch ihre Texte und durch ihre musikalische Laufbahn. Ute Schlerath macht ihre Arbeitsumgebung zur Bühne, auf der sie ihre tiefen Gedanken mit spitzbübischer Art mit uns teilt.

Dieser Film mit seinen 45 Minuten ist eine Collage von tiefen Gedanken, von spitzen Blickwinkeln, von Fröhlichkeit und vom Anderssein.

Die Taube (Ute Schlerath)

Wiederbelebung

Nach einem halben Jahr, in dem unser Projekt in den einzelnen Schubladen und virtuellen Ordnern der AutorInnen herum kullerte, erfährt unser Gemeinschaftsprojekt nun neuen Aufschwung. Es wird spannend – mehr wird hier nicht verraten. Nur soviel: Wir haben endlich die Lösung, wie wir die Klammer gestalten. Manchmal tut es Projekten eben doch gut, wenn man sie eine Zeitlang ruhen lässt.

Man soll aber nicht denken, wir wären faul, nein, ganz und gar nicht. So sind in der Zeit andere Manuskripte fertig geworden, andere sind gewachsen, Slams wurden gewonnen und fast wurde ein Debütpreis ergattert.

Wir machen uns jetzt an den Überwachungsbändern des Aufzugs zu schaffen und hoffen, bis zur Fertiggestaltung des Andreas-Hofer-Platzes in Graz ebenfalls sagen zu können: Geschafft. (Langsam beschleicht uns sowieso der Verdacht, der Andreas Hofer Platz wird erst fertig sein, wenn auch wir es sind). In diesem Sinne wünsche ich allen ArchitektInnen, BauarbeiterInnen und Schreibenden Frohes Schaffen!

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