Wir freuen uns

dass es mit der Titelverteidigerin Maria Edelsbrunner und der erstmals teilnehmenden Veronika Unger gleich beide GRAUKOs in die engere Auswahl des Wortschatz 2016 geschafft haben. Der gemeinsame GRAUKO-Urlaub in Kroatien endet für uns also ein paar Stunden früher als geplant, damit wir rechtzeitig in Markt Hartmannsdorf sein werden. Welcher Text der besten 10 gewinnt, wird erst bei der Preisverleihung verraten. Es bleibt also spannend!

Wenn auch Sie mit dabei sein möchten: Die Präsentation und Lesung der Siegerwerke des 4. südoststeirischen Literaturwettbewerbs „Wortschatz“ findet am Samstag, 2.7.2016 um 19:00 Uhr auf dem Dorfplatz von Markt Hartmannsdorf statt. Aus den Siegerwerken lesen Brigitte Karner und Peter Simonischek. Brigiite Karner und Prof. Peter Simonischek stellen auch die Nachlese (Buch) Wortschatz 2014 und Wortschatz 2016 vor.

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Lesungsankündigung

Margarita Kinstner liest im Kunstgarten Graz aus ihrem neuen Roman

Wann? Do, 22.10.  Beginn: 19:00

Wo? Kunstgarten Graz, Payer Weyprecht Straße 27*

978-3-552-06294-8-Cover-Libreka-1400x2286Am 24. August erschien der 2. Roman unseres Mitglieds Margarita Kinstner.

Diesmal rauschen die handelnden Personen nicht in Wien aneinander vorbei, sondern begegnen sich in einem Familienroman. Wieso ist der Urgroßvater damals von Bosnien nach Österreich ausgewandert? Und weshalb sind drei seiner Kinder nach Kanada gegangen? Was wäre gewesen, wenn Großmutter einst den Mut gehabt hätte, ihrer großen Liebe in die Schweiz zu folgen? Und was bedeutet das, Heimat? – Diese Fragen stellt sich die schwangere Protagonistin Katja bevor sie zu ihrem Lebensgefährten nach Sarajevo zieht. Denn der bevorstehende Umzug erfüllt sie nicht nur mit Vorfreude sondern auch mit Angst. Hat Katja die richtige Entscheidung getroffen?

Der Standard schreibt am 28.9.: http://derstandard.at/2000021381724/Margarita-Kinstner-Heimsuchend-im-Niemandsland

Der Kunstgarten Graz ist im Sommer ein wunderschöner Garten für Kunst- und Kulturinteressierte. Pflanzen, Skulpuren, Laufenten, Bienen und ein spannendes Kunst- und Literaturprogramm locken zu den Horns. Im Herbst trifft man sich im gemütlichen Wohnzimmer – wo immer ein spannendes Literatur-, Musik- und Filmprogramm geboten wird. Zur Veranstaltungsreihe „Österreich liest“ lädt das Künstler-Ehepaar Horn österreichische AutorInnen ein.

* Wegbeschreibung: Klicken Sie auf die Karte um zu Google Maps zu gelangen!

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Lesen in Graz

Vergangene Woche hat sich einiges getan in Graz – vom Grazer Stadtlesen bis zum Ö1 Kulturpicknick – insgesamt 3 Lesetage, an denen der Wettergott milde gestimmt war.

©StadtLesen
©StadtLesen

Am Donnerstag, 10.9. las Margarita Kinstner am Grazer Hauptplatz aus ihrem neuen Roman „Die Schmetterlingsfängerin“. Dass sie diesmal sogar als bibliophiles Highlight der Veranstaltung geladen war, freute Margarita natürlich besonders. Der Himmel öffnete seine Schleusen gnädigerweise nicht – kalt war es dennoch schon ziemlich gegen 19:00, als Margarita zu lesen begann. Nach der Hitzewelle ganz und gar keine gewohnte Temperatur, um in der Hängematte Platz zu nehmen. Gott sei Dank lagen Decken bereit, in die man sich kuscheln konnte.

Am Samstag las GRAUKO als Kollektiv – Um 16:00 schien die Sonne wieder warm auf die in den Sitzsäcken ruhenden Körper. Peter, Kuno und Margarita bestritten zu dritt das Programm, der Rest von GRAUKO urlaubte bzw kränkelte leider.

Am Sonntag fand schließlich das Ö1 Kulturpicknick im Schloss Eggenberg statt. Kuno und Peter pilgerten mit Picknickkorb zu Margaritas Lesung auf der Ö1-Literaturbühne, wo der Zsolnay/Deuticke-Verlag sein neues Programm vorstellte. Danach genoss man die schöne Kulisse, die Lesungen und Konzerte – bis uns der Hunger zum Ess-Platz trieb, gab es leider keine Würstchen mehr und auch keine warme Suppe  – alles weggeputzt vom scheinbar nicht nur kulturhungrigen Grazer Publikum.

Margarita Kinstner im Gespräch mit Herbert Ohrlinger
Margarita Kinstner im Gespräch mit Herbert Ohrlinger

Die nächste Lesung ist in weniger als einem Monat – GRAUKO führt sein Publikum in die Gamlitzer Landschaft – bei der LESEWANDERUNG am 11. Oktober, die um 14:00 bei der Buschenschank Skoff starten wird. Nähere Informationen folgen.

7 Tage 7 Schichten – Ein Gemeinschaftsprojekt von GRAUKO

Nach jahrelangem Austausch / Feedback zu unseren Romanprojekten/ gemeinsamen Lesungen, etc. haben wir 2011 beschlossen, uns an ein herausforderndes Experiment heranzuwagen und gemeinsam einen Roman zu schreiben. Einen Roman, der die Schreibweise eines jeden von uns transparent werden lässt und trotzdem keine bloße Ansammlung von Geschichten ist, sondern ein Ineinanderweben einzelner Texte, die schlussendlich ein großes Ganzes ergeben.

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7 Tage, das heißt: Jeder von ins führt seine Figur unabhängig von den anderen 6 Tage durch Graz. Vorgaben existierten nur wenige, auch wissen wir bis zur Präsentation der Texte (siehe Marathonlesung) nichts von den jeweiligen Protagonisten der anderen.

Die Herausforderung lag darin, alle sieben ProtagonistInnen am 7. Tag  (21.12.2012 – Ende des Maya Kalenders, Weltuntergangspanik)  in einem Aufzug eines subterrestrischen Einkaufszentrum (SubSup) stecken zu lassen. Wie werden sie reagieren?

Dieser Blog dient dazu, die verschiedenen Schritte unserer Zusammenarbeit interessierten Lesern transparent zu machen. Wir wollten erfahren, was die Hürden und Hindernisse sind, zu siebent einen Roman zu schreiben – Ob dies überhaupt möglich ist. Deswegen haben wir alles dokumentiert und in einem kuren Blog festgehalten, damit interessierte LeserInnen unsere Arbeit mitverfolgen können.

Kleine Zeitung vom 26.8.2012
Kleine Zeitung vom 26.8.2012

Fazit nach 3 Jahren: Nach vielen Motivationseinbrüchen sind wir tatsächlich fertig geworden. Das gemeinsame Projekt hat unsere Gruppe zu dem gemacht, was wir heute sind, wir kommunizieren intensiver, wir verbringen mehr Zeit miteinander. Und wir haben einen tieferen Einblick in die Arbeitsweisen der jeweils anderen erhalten. Wir haben aber auch lernen müssen, wie es ist, wenn  Mitglieder das Kollektiv verlassen bevor das Projekt fertig ist und man sich fragen muss: Was nun? Wer übernimmt die Figur und wie sieht es mit dem Urheberrecht aus? Wir danken Traute und Alexandra für ihr anfängliches Dabeisein und ihre Ideen!

Es geht wieder was weiter!!

Ruhig ist es geworden nach unserer Lesung – viel zu ruhig. Als wären die AutorInnen von 7Tage 7 Schichten im Lift eingeschlafen. (Winterschlaf hat sich breit gemacht) Aber so ist das mit dem Schreiben: Manchmal fehlt ein bisserl die Inspiration und/ oder die Lust. Oder man ist mit anderen Projekten beschäftigt.

vo68206,1290969843,WinterschlafVeronika hat uns aus der Lethargie gerettet und sich als erste über die Liftszene gewagt. Und jetzt tut sich wieder etwas. Unsere Protagonisten erleben gerade ihre herausforderndsten Stunden ihres bisherigen Lebens. Und was den Weltuntergang betrifft, haben wir uns auch was einfallen lassen – denn der Maya Kalender hat ja längst wieder von vorne begonnen, die Welt steht noch und der große, angekündigte Gott… nun, ICH bin ihm noch nicht begegnet.

Im Sommer wollen wir das Rohmanuskript fertig haben, dann fahren wir gemeinsam nach Kroatien und werden es dort erstmals gemeinsam überarbeiten. Dann wird noch immer ein Stück Arbeit vor uns liegen. Aber wir haben uns vorgenommen: Bis der Andreas Hofer Platz in neuem Glanz erstrahlt, soll auch das Buch fertig sein! Es gibt also keine Zeit, der Frühjahrsmüdigkeit zu frönen!!

Bank Austria dementiert: “Kein Russengeld fürs SubSup!”

Am 12. September ließ uns Peter wissen:

Hab meinem am Sonntag aus den USA angereisten Bruder den G7 Artikel von 7T7S zum lesen gegeben. Gestern trifft er sich dann mit einem Freund, dem er erzählt, dass sein Bruder bei einem Projekt mitmacht, dass am 21.12 bei der Eröffnung eines unterirdischen Shoppingcenters mit Namen SubSup vorgestellt werden soll. Der Freund war toal verwundert, davon hatte er noch kein Sterbenswörtchen gehört. Auch seine Frau nicht, die fast jeden Tag am A. Hofer Platz vorbei kommt. Und als pensionierter Bankdirektor sollte man doch eigentlich wissen, falls in seiner Stadt ein solches Großprojekt hochgezogen wird.
Als nächstes haben sie “Sub Sup” gegooglet, aber nichts gefunden. (Zusammenschreiben und noch “Andreas Hofer” dazu, dann wären sie zu unserem Blog gekommen)
Bin schon gespannt, welche Kreise die Geschichte noch ziehen wird. (Orson Wells schau oba!) Aber wundert euch nicht, wenn die obige Schlagzeile schon bald von der Titelseite der Kleinen Zeitung prangt.

Wenn Erfundenes wahr wird …

Kuno Kosmos teilte uns am 9. 9. mit:

Heute in der Kleinen Zeitung, Seite 15:

“Die Linzer Feuerwehr befreite am Freitag zwei Mädchen im Alter von 12 und 14 Jahren aus einem stecken gebliebenen Lift in einem Einkaufszentrum. Die Zwölfjährige wurde bei dem Zwischenfall kurz bewusstlos, weil sie hyperventilierte, sie erholte sich aber rasch wieder.”

Jetzt werden alle sagen, das haben wir geklaut. Zum Glück haben wir schon öffentlich aus 7T7S vorgelesen.