Es war zwar nur ein kurzer Beitrag, der übrig blieb – denn 4 Minuten sind nicht so lang. Wer trotzdem wissen will, was es mit dem Maya Kalender, dem Weltuntergang und unserem Roman auf sich hat, kann den Beitrag unter diesem Link nachhören.
Und wer neugierig geworden ist, sollte vom Weihnachtsstress abstand nehmen und umbedingt dem Weltuntergangsstress huldigen – bei unserer Lesung am 21.12. 2012 um 20:00. Denn so wirklich glauben wir eh nicht dran (würden wir sonst noch an den nächsten Romanen schreiben??)
Es war nur ein kurzer Beitrag, der übrig blieb – denn 4 Minuten sind nicht so lang. Wer wissen will, was es mit dem Maya Kalender, dem Weltuntergang und unserem Roman auf sich hat, kann den Beitrag unter diesem Link nachhören.
Und wer neugierig geworden ist, sollte vom Weihnachtsstress abstand nehmen und dem Weltuntergangsstress huldigen – bei unserer Lesung am 21.12. 2012 um 20:00 – Uni Graz, Hörsaal 01.14
Daran wurde ich gerade beim Aufrufen unseres internen Blogs erinnert:
Ich selbst hätte gar nicht daran gedacht – zu sehr beschäftig ist sie mit Kuchen Backen fürs Verlagsfest, zu sehr mit dem eigenen schlechtem Gewissen, weil dazwischen kaum noch Stunden zum Schreiben bleiben und ein gewisser Abgabetermin näher rückt.
Auch damals gab es Abgabetermine (die nicht nur ich eingehalten habe). Damals hatte es 25°C und ich schrieb vom Schneegestöber in Graz und eisigen Temperaturen. Auf meinem Bildschirm stand als Überschrift: Tag 1 – 15.12.2012. Dieseble Überschrift, wie sie auch auf den anderen Bildschirmen stand.
Nun haben wir tatsächlich Sa, den 15. 12. Ich denke an meine Protagonistin und daran, was sie gerade tut. Wenn ich mich recht entsinne, hat sie sich gerade in der Stadt getroffen. Mehr verrate ich hier nicht – während ich selbst nach 3 bitterkalten Tagen auf dem Sofa sitze, Kuchen rieche und durchs Fenster sehe, wie wieder das alljährliche Weihnachtswetter in Wien Einkehr hält: Regen, Regen , Regen.
Also, wenn außergewöhliche Wetterphänomene ein Anzeichen für den Weltuntergang sind, muss ich Sie enttäuschen. Hier ist alles normal. Und in Graz? Muss mal direkt auf die Wetteranzeige schauen…
(….) Ein literarisches Ende gibt es in Graz: Bei „Weltuntergang Live!“, einer multimediale Lesung präsentieren sieben Mitglieder des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs Ausschnitte aus ihren Endzeitromanen. In Tirol bereitet man sich schon seit Anfang Dezember für die Apokalypse vor: Das Freie Theaterfestival Innsbruck widmet sich 2012 drei Wochen lang (1. Dezember bis 21. Dezember) in neun Produktionen gemeinsam dem Weltenende. Jeder Theatermacher auf seine ganz spezifische Art und Weise. (…)
Langsam denke ich: Wir sollten vom Sahara-Hoch schreiben, denn scheinbar bewahrheitet sich unser Roman so langsam. Normalerweise ist man zu Weihnachten ja milde Temperaturen und Nieselregen gewohnt. Ich hoffe, die Minus 3o Grad werden nicht wahr, aber sogar wenn dem so sein soll: Ein jedes Tief zieht auch wieder ab. Hoffentlich streikt die Fernwärme nicht – das ist alles, was man jetzt noch hoffen kann. Ansonsten ein guter Tipp meiner Figur Judith: Ins Taxi setzen und rumkutschieren – dort ist es schön warm. Allerdings kostet 3 Tage Rumkutschieren so viel, dass der Sommerurlaub ausfällt.
04.12.12. “ Bei den traditionell stark abergläubischen Russen lösen Medienmeldungen über den angeblich bevorstehenden Weltuntergang am 21. Dezember derzeit große Angst aus. Verschwörungstheoretiker fürchten für den Tag bekanntlich die Apokalypse, weil an ihm der Kalender der Mayas endet. Angesichts von Hamsterkäufen, dem vermehrten Auftreten von Betrügern sowie einzelner Ausraster panischer Bürger sehen sich die russischen Behörden gezwungen einzugreifen, um den Spuk ein Ende zu setzen.“
Jetz wissen wir, warum das Russland-Tief demnächst zu uns kommt ………
Das Grazer Autorinnen und Autoren Kollektiv stellt sein neues Projekt in Wien vor
Eine Kaltwetterfornt.Ein spektakulärer Unfall. Ein geheimes Bauprojekt. 7 Charaktere und der drohende Weltuntergang.
Nach jahrelangem literarischen Austausch und gemeinsamen Lesungen haben sieben Mitglieder des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs (GRAUKO) beschlossen, sich an ein herausforderndes Experiment heranzuwagen: Ein gemeinsames Romanprojekt.
7 Tage-7 Schichten, so der Arbeitstitel. Mag heißen: Jeder Autor, jede Autorin führt seine Figur unabhängig von den anderen 6 Tage durch Graz.
Erst am Abend des sechsten Tages begegnen sich die sieben Protagonisten im Lift des neu eröffneten subterrestrischen Einkaufszentrum am Andreas Hofer Platz und bleiben prompt stecken. Und verbringen darin den siebenten Tag, der ausgerechnet auf das Datum des prophezeiten Weltuntergangs fällt: den 21. Dezember 2012.
Wer sich für den Arbeitsprozess der AutorInnen interessiert (wann entstand die Idee, wie weit ist das Projekt bis jetzt gediehen, welche schönen und weniger schönen Momente gab es bis jetzt), kann sich auf dem Blog zum Projekt informieren:
Es lesen: Isolde Bermann, Peter Heissenberger, Margarita Kinstner, Kuno Kosmos, Alexandra Kumer, Veronika Unger; außerdem lesen (projektunabhängig): Ute Schlerath und Thomas Wollinger.
Das Grazer Autorinnen und Autoren Kollektiv stellt sein neues Projekt „7 Tage 7 Schichten“ in Wien vor
Eine Kaltwetterfornt.Ein spektakulärer Unfall. Ein geheimes Bauprojekt. 7 Charaktere und der drohende Weltuntergang.
Es lesen: Isolde Bermann, Peter Heissenberger, Margarita Kinstner, Kuno Kosmos, Alexandra Kumer, Veronika Unger; außerdem lesen (projektunabhängig): Ute Schlerath und Thomas Wollinger.
Nicht das Ende, wie es so schön heißt. Der Kalender beginnt wieder von vorne und das war´s. Nein, halt: Wenn wir Glück haben, dann werden wir vom großen Maya-Gott besucht. Sein Erscheinen soll nämlich für 21.12. 2012 vorhergesagt worden sein (man kennt da allerdings nur eine Quelle – ausgerechnet jene, auf die sich ein Weltuntergangstheoretiker, der laut Kuno Kosmos ein bisschen wie Richard Gere aussieht, bezieht).
Eines ist jedoch schnell klar, wenn man sich das Bild des Maya Kalenders ansieht: Da gibt es kein Ende. „Dus reydele dreyt zikh“ würden meine Freunde des Wiener Jüdischen Chores singen. Sieht ein bisschen aus, wie die Zahnradbahn, mit der ich als Kind immer auf den Schlossberg gefahren bin. Schlossbergbahn rauf, Schlossbergbahn runter. Da gab es eigentlich auch kein Ende, meine Oma und ich haben das jedes Jahr praktiziert. Das Ende war höchstens die Bahnfahrt zurück nach Wien, das hieß: Ein neues Schuljahr beginnt, die Ferien sind aus. Zugegeben: Das war auch immer ein kleiner Weltuntergang.
Aber ich schweife ab.
Grauko informiert sich über das Ende des Maya Kalenders und trifft Mag Franz Stangl – alle Bilder von Isolde Bermann
Am 10.10. 2012 besuchte eine Delegation des Grazer Autorinnen und Autoren Kollektivs den Keller der Uni Graz, um sich die Maya Ausstellung (und die zukünftigen Leseräumlichkeiten) anzusehen und am köstlichen Buffet zuzulangen.
Danach gab´s die erste Besprechung mit Mag Franz Stangl und Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Reisinger.
Auf dem Tisch lag der Artikel der Kleinen Zeitung, der uns in diese heiligen Universitätshallen geführt hatte, denn ohne Univ.-Prof. Dr. Max Lippitsch, der eben jenen Artikel entdeckt hatte, wäre die Idee, unser Weltuntergangsspektakel im Ausstellungsgebäude der Uni Graz steigen zu lassen, erst gar nicht geboren worden.
Empfang mit tollem Buffet und netter Deko
Nach der ersten Besprechung, die hauptsächlich dem Kennenlernen diente, wurden die nächsten Schritte besprochen: Kellerbegehung im November, Entwerfen eines Stationenplans (dieser Keller ist nämlich kein gewöhnlicher, oh nein!), Plakatgestaltung, Ankündigungstexte, Aufzeichnung der Becker Kolumnen, etc, etc.
Maya Grab
Was auch der Grund für die anderthalbwöchige Verspätung dieses Blogeintrags ist. Aber für alle, die schon gespannt darauf gewartet haben: Unser Weltuntergang wird – wie geplant – am 21.12.2012 stattfinden. Und wenn die Uni (und der Rest der Welt) dann am 22. auch noch steht, wenn sich dus reydele weiter dreyt, dann geht es an diesem Tag weiter.
Aber die genauen Informationen zur Veranstaltung kommen noch. Sobald wir alles wissen, was wir wissen müssen!
Viele, viele Ideen hatten wir bezüglich unserer Lesung am 21. Dezember. Tiefgaragen von Einkaufszentren, Katakomben, Kulturkeller. Aber am 21.12. war das meiste schon belegt.
Schließlich blieben 2 Kontakte, mit denen zuerst Alex mit dem einen und dann Peter mit dem anderen verhandeln sollten. So haben wir es nach der Lesewanderung bei Backhendl, Curry, Aperol-Spritzer und Apelsaft besprochen.
Aber dann flatterte am Montag auf unserer Ankündigungsseite für unsere Lesungen eine Einladung von Mag Stangl in Form eines Kommentares ein – die Uni Graz eröffnet eine Ausstellung über den Maya Kalender und wir wurden eingeladen, am 21.12. unser Projekt dort zu präsentieren.
Genaueres über dieses Event sowie den Maya Kalender allgemein wird GRAUKO am 10.10. ab 17:00 erfahren, denn da wird die Ausstellung eröffnet. Wir freuen uns schon auf eine interessante Führung (und werden vielleicht nachträglich das ein oder andere in unsere Texte einfließen lassen).
Passend zum 1. Monat im neuen Jahr lautet der Titel unserer Jänner-Sendung „Ein guter Jahrgang“ Zu hören gibt es wieder 6 Texte aus der Feder unserer Mitglieder – und am Ende der Sendung stellen wir diesmal wieder eine Neuerscheinung vor Am Di, 27. Jänner um 18.00 auf Radio Helsinki (in Graz auf FM 92.6 oder weltweit auf helsinki.at/livestream)
Diesmal stellen wir wieder eine neue Morgenschtean-Ausgabe vor, und diese steht unter dem Motto „Geisterbahn, Ganslhaut und Gruslkabinett – vom alltäglichen und außergewöhnlichen Horror“.
Zu hören gibt es gesprochene und vertonte Dialekttexte von Lea Bacher, Dominik Kurcsics, Eva Surma, Sabina Fudulakos, Dominik Unterthiner, Simon Scharinger, Äffchen & Craigs, Voodoo Jürgens und vielen mehr.
Als besonderes Schmankerl gibt es ein Interview mit der Autorin Katherina Braschel, die von ihrem Aufenthalt in Ohio erzählt – und wir stellen auch wieder eine Neuerscheinung vor.
Erstausstrahlung: Di, 16. Dezember 2025, von 18.00 bis 19.00 Sobald die Sendung im Archiv ist, kann man sie wieder direkt hier nachhören.